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04.12.2016 - 05:39
Foto: Andi Schiel

Mord in Wien: Student (28) mit Hammer erschlagen

06.03.2015, 12:15
Der bei einem Streit in einer Wohnung in Wien-Ottakring am Mittwoch getötete 28-jährige Mann ist mit einem Maurerhammer erschlagen worden. Der tatverdächtige 33-Jährige sagte aus, dass er seinem Kontrahenten das spitze Ende des Werkzeugs mehrmals in den Kopf geschlagen habe. Der Beschuldigte gab gegenüber der Polizei an, den Hammer bei dem Gerangel zufällig zu fassen bekommen zu haben.

Der 28- jährige Deutsche habe laut weiteren Aussagen des Mannes seit einem halben Jahr zur Untermiete bei ihm in dem Haus in der Seitenberggasse gewohnt, erläuterte Polizeisprecher Patrick Maierhofer. Seit Monaten war es zu Streitigkeiten in der Wohngemeinschaft gekommen, die sich immer weiter zugespitzt hätten.

Der Student soll sich in der Wohnung des Universitätsangestellten immer mehr breitgemacht haben, so die Angaben des Verdächtigen. Der 33- Jährige stellte dem Untermieter schriftlich die Kündigung für Mitte März aus. Daraufhin verschlimmerte sich die Situation offenbar weiter, der Festgenommene berichtete von gegenseitigem Terror zwischen ihm und seinem Mitbewohner, unter anderem durch laute Musik in der Nacht.

Gerangel endet mit Hammerschlägen auf Kopf

Der 28- Jährige hatte zuletzt - wie berichtet  - die meiste Zeit bei seiner Freundin in der Wohnung unterhalb der Tatwohnung verbracht. Am Mittwoch ging er jedoch bei dem 33- Jährigen duschen. Dabei dürfte der Konflikt eskaliert sein, die Freundin des Studenten hörte lauten Streit. Der Festgenommene sprach gegenüber der Polizei nun von einem anfänglichen Gerangel und Stößen. Dann habe ihm sein Untermieter mit einer leeren Bierflasche auf den Kopf schlagen wollen. Der 33- Jährige griff daraufhin nach dem - laut seinen Aussagen - zufällig herumliegenden Hammer. Damit soll er dem Studenten den Schädel eingeschlagen haben.

Die Tatwaffe wurde inzwischen sichergestellt, die polizeilichen Ermittlungen zu der Bluttat sind so gut wie abgeschlossen. Dem Vernehmen nach soll der Verdächtige wegen einer psychischen Erkrankung in Behandlung gewesen sein.

06.03.2015, 12:15
AG/red
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