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30.05.2017 - 08:34
Landwirt Sebastian H. aus Kitzbühel parkte das Fluchtfahrzeug der Einbrecher mit seinem Quad zu.
Foto: ZOOM.TIROL

Mit dem Skidoo auf Verfolgungsjagd in Kitzbühel

26.02.2016, 08:38

Dank des couragierten Verhaltens eines Hoteliers und eines Landwirtes konnte die Polizei in Kitzbühel zwei dreiste Einbrecher (21, 38) festnehmen. Während die Ungarn in der Nacht auf Mittwoch mit der Beute in den Wald flüchteten, verfolgte sie der beraubte Hotelbesitzer auf seinem Skidoo. Am Vormittag fand dann ein benachbarter Landwirt Spuren der Täter im Wald, Diensthund "Lumpi" spürte die beiden schließlich auf.

Gegen 2.50 Uhr machten sich die beiden Ungarn mit einem niedrigen dreistelligen Eurobetrag aus dem Staub. Der Hotelier bemerkte die Einbrecher noch und schlug auf der Stelle Alarm. Er verständigte die Polizei und nahm die Verfolgung der Männer zunächst selbst in die Hand - und zwar auf seinem Skidoo.

Diebesgut und Werkzeug in Graben geworfen

"Die Täter bemerkten jedoch, dass sie verfolgt wurden. Sie warfen daraufhin das gesamte Diebesgut sowie das Werkzeug, mit dem sie in das Hotel eingebrochen waren, in einen Graben direkt neben der Straße und liefen in den Wald", heißt es vonseiten der Polizei. In den frühen Morgenstunden fanden die Polizisten dann das Fluchtfahrzeug der Täter, abgestellt auf dem Grundstück des benachbarten Landwirtes. "Als mich die Polizei darüber informierte, fuhr ich sofort auf meinem Ski- Quad zu dem Fahrzeug und parkte es ohne zu überlegen zu. Auf diese Weise konnten die Einbrecher nicht mehr wegfahren", schildert Sebastian H. im "Krone"- Interview.

Landwirt entdeckt Einbrecher im Wald

Dabei entdeckte er die beiden Einbrecher. "In rund 200 Metern Entfernung sah ich die Männer in einem Waldstück. Ich lotste die Polizisten sofort zu dieser Stelle und hoffte, dass sie die Einbrecher auch gleich schnappen werden", so der mutige Landwirt. Doch die Ungarn konnten erneut fliehen. "Ich setzte mich mit den Beamten zusammen. Da ich mich gut im Gelände auskenne, informierte ich sie über die möglichen Fluchtwege", sagt Sebastian H.

Auf Spürnase Lumpi kann man sich verlassen

Diese Informationen waren für die Polizisten wertvoll. Kurz darauf fanden sie in einem steilen Waldstück frische Hand- und Fußabdrücke im Schnee. Schließlich war es Spürhund Lumpi, der die beiden Ungarn stellte. "Die Männer waren geständig, sie wurden auf freiem Fuß angezeigt. Außerdem wird überprüft, ob sie weitere Einbrüche in Tirol begangen haben", so die Polizei.

"Bin froh, dass der Albtraum nun vorbei ist"

Der Landwirt ist seit der Festnahme erleichtert. "Da ich Kinder habe, war ich schon beunruhigt, und deshalb habe ich geholfen", sagt Sebastian H. und ergänzt: "Aber ich bin froh, dass der Albtraum nun vorbei ist."

26.02.2016, 08:38
Jasmin Steiner, Kronen Zeitung
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