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29.04.2017 - 04:49
NÖ: Nahe Feistritz am Wechsel krachte ein Auto wegen Blitzeis gegen ein Brückengeländer.
Foto: Einsatzdoku.at/Patrick Lechner

Minus 22 Grad: Zahlreiche Unfälle durch Blitzeis

11.01.2017, 09:50

Weiterhin hat der Winter die Wetter- Zügel fest in seiner eisigen Hand: Gleich zwei Ortschaften in Niederösterreichs Flachland nördlich der Donau meldeten Tiefstwerte von minus 22 Grad Celsius. Auch im Straßenverkehr sorgt der Frost für Wirbel: So krachten etwa - ausgelöst durch Blitzeis - Mittwochfrüh im Großraum Salzburg mehrere Fahrzeuge ineinander, etliche schlitterten einfach von der Straße.

Außerordentlich frostige Temperaturen herrschten Mittwochfrüh im Waldviertel. In Groß Gerungs (Bezirk Zwettl) und Pöggstall (Bezirk Melk) wurden minus 22 Grad gemessen, teilte der Landespressedienst mit. In Teilen Niederösterreichs mussten Lenker abschnittsweise mit Schneefahrbahnen und -verwehungen rechnen.

NÖ: Ebenfalls mit einem Brückengeländer kollidierte dieser Pkw in Grimmegg.

Die Lawinengefahr in Niederösterreich wurde am Mittwoch in den Ybbstaler und Türnitzer Alpen sowie im Rax- Schneeberg- Gebiet oberhalb der Waldgrenze weiterhin als erheblich beurteilt. Aufgrund des prognostizierten Schneefalls wurde wieder ein Ansteigen der Lawinengefahr erwartet, berichtete der Warndienst.

Frost herrscht auch in der Ortschaft Gföhl im Waldviertel.
Foto: Leserreporter

Blitzeis in Salzburg

"Das Problem ist schlagartig entstanden. Es hat ein bisschen genieselt oder geregnet und wir hatten sofort Eisglätte", berichtete ÖAMTC- Pannenhelfer Herbert Thaler. Das Unfallgeschehen in Salzburg konzentrierte sich dann vor allem auf die Auf- und Abfahrten entlang der Westautobahn (A1) und Tauernautobahn (A10). Meldungen über Verletzte lagen laut Rotem Kreuz nicht vor.

Am frühen Vormittag standen alle Pannenfahrer des Automobilklubs im Einsatz. Thaler rät allen Verkehrsteilnehmern, aufzupassen und vorsichtig zu fahren. "Besonders auf den Brücken ist es stellenweise extrem glatt."

Auch in den Bergregionen des Landes herrscht Winter allerorts.
Foto: Leserreporter

"Warnstufe 3" auch in Tirol

Auch in den Tiroler Tourengebieten wurde die Lawinengefahr am Mittwoch oberhalb von etwa 2000 Metern weiterhin verbreitet als erheblich eingestuft. Frische und ältere Triebschneeansammlungen bleiben störanfällig und können schon durch geringe Zusatzbelastung durch einen einzelnen Wintersportler als Lawine ausgelöst werden.

Redaktion
krone.at
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