Werbung
Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
04.12.2016 - 11:22
Foto: Zwefo, krone.at-Grafik

Ministerin: "Gemeinsam Österreich sicherer machen"

15.02.2014, 17:20
Riesenecho auf die "Sprechstunde der Innenministerin" an der "Krone"-Hotline zur Sicherheitslage im Land. Aus ganz Österreich haben sich am Samstag besorgte Bürger gemeldet, die Johanna Mikl-Leitner von ihren persönlichen Ängsten und Sorgen, die sie rund um die jüngsten Polizei-Postenschließungen bedrücken, offen erzählten.

122 von mehr als 800 Polizeiposten werden geschlossen. So das Faktum. Das Innenministerium erklärt, dadurch mehr Polizisten auf die Straße zu bringen. Viele Bürger hingegen befürchten, den persönlichen Kontakt zu ihren Beamten zu verlieren. Am "Krone"- Telefon schilderten verunsicherte Leser Österreichs Sicherheitschefin, wovor sie sich fürchten, was sie bedrückt und welche schlimmen Erfahrungen sie bereits mit der ausufernden Kriminalität gemacht haben.

Bürger in Angst vor neuem Sicherheitsvakuum

Gemeinsamer Tenor vor den Antworten der Ministerin: Angst vor einem neuen Sicherheitsvakuum - und Zweifel, dass durch die Reform mehr Polizisten auf unseren Straßen zu sehen sein werden. So etwa schilderte Pauline B. aus Wien- Simmering: "Bei uns gab es in letzter Zeit etliche Einbrüche und Gewalttaten. Zuletzt wurde mir und meinem Mann, wir sind Mindestrentner, auch noch das Auto aus der Garage gestohlen." Deshalb hat die Wienerin ebenso wie viele andere Anrufer Sorge, dass durch Postenschließungen "noch weniger Polizisten sichtbar sein werden".

Genau da hakte die Ministerin ein: "98 Prozent aller Kontakte, Meldungen, Alarmierungen etc. bei der Polizei erfolgen via Telefon oder Handy. Das heißt: Nur zu zwei Prozent wird der Posten aufgesucht. Wir verkleinern den bürokratischen Apparat und machen gemeinsam Österreich sicherer."

Mehrheit gibt Ministerin eine Chance

Vorerst gelang es der Ministerin jedenfalls, bei der Mehrzahl der Anrufer ein gewisses Verständnis für ihre Reform zu erreichen. Restlos überzeugt sind alle aber noch lange nicht. Viele jedoch geben Mikl- Leitner zumindest eine Chance, "um in einem Jahr darüber zu reden".

15.02.2014, 17:20
Christoph Matzl und Christoph Budin, Kronen Zeitung
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum