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24.09.2017 - 08:36
Foto: APA/Helmut Fohringer

Messerstiche wegen Freundin: Verdächtige in U- Haft

08.09.2017, 07:25

Bei jenem blutigen Streit zwischen Asylwerbern, der sich im niederösterreichischen Baden zugetragen hat, ist es um ein Mädchen gegangen. Die Frage der Ehre zwischen zwei Afghanen wurde mit einem Messer geklärt. Das 15- jährige Opfer liegt nach vier Bauchstichen im Spital. Sein 19- jähriger Landmann, der mutmaßliche Täter, ist in U- Haft. Er streitet im Verhör alles ab.

Ein wenig gelichtet haben sich die Nebel rund um den Mordversuch bei einer Station der Lokalbahn in Baden.  Im Streit war am Dienstagabend an der Haltestelle beim Viadukt ein 15- jähriger Afghane mit vier Bauchstichen niedergestreckt worden. Ermittler der Stadtpolizei hatten wenig später in einem Zug der Badner Bahn einen 19- jährigen Afghaner sowie einen 18- jährigen Iraner als Verdächtige festgenommen. Ein weiterer Afghane wurde als Zeuge ausgeforscht. Trotz des raschen Fahndungserfolges blieb der genaue Tathergang aber vorläufig im Dunkeln.



Es ging um Freundin

Mittlerweile konnten die Kriminalisten aus Baden den schwer verletzten 15- Jährigen im Spital in Mödling einvernehmen. "Er hat angegeben, dass sein Landsmann zugestochen habe, während ihn der Iraner festhielt", berichtet Chefinspektor Sebastian Stockbauer. Auch über den Grund der blutigen Auseinandersetzung gab der jugendliche Asylwerber bereits Auskunft. Der Ermittler: "Er sagte aus, dass es bei dem Streit um seine Freundin und die Ehre ging."

Verdächtige leugnen Tat

Weniger ergiebig zeigen sich die Verhöre der Verdächtigen. Der 19- jährige Afghane als mutmaßlicher Täter streitet ab, zugestochen zu haben. Und sein angeblicher Komplize, der das Opfer festgehalten haben soll, will auch nichts mit der Bluttat zu tun gehaben haben. Stockbauer: "Er gibt an, er habe erst bei der Flucht mitbekommen, dass ein Messer im Spiel war." Von der Tatwaffe fehlt noch jede Spur. Die beiden Asylwerber bleiben in Haft.

Christoph Weisgram, Kronen Zeitung

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