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05.12.2016 - 00:29
Das Auto wurde beim Aufprall völlig zerstört.
Foto: FF Kaprun

Mann rast nach Mord an Ehefrau gegen Tunnelportal

18.02.2015, 16:40
Grausige Bluttat im Salzburger Pinzgau: Ein 59-jähriger Mann soll am Mittwoch in den Morgenstunden in seinem Haus in Kaprun seine 57-jährige Ehefrau mit einem Brecheisen erschlagen haben. Danach flüchtete der Mann mit dem Auto und raste gegen das Portal des Schaufelbergtunnels. Der 59-Jährige überlebte den Unfall mit schweren Verletzungen und legte im Zuge der Rettungsmaßnahmen gegenüber der Polizei ein Geständnis ab.

Nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Kaprun wurden die Helfer gegen 6 Uhr früh zum Schaufelbergtunnel gerufen. Der Verdächtige war mit seinem Wagen offenbar ungebremst gegen das Portal gekracht - ein Selbstmordversuch gilt als wahrscheinlich, wird derzeit aber noch nicht offiziell bestätigt. Das Fahrzeug wurde dabei völlig zerstört, der 59- Jährige jedoch nicht im Wrack eingeklemmt.

Er erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen und gab im Zuge des Einsatzes an, seine Ehefrau getötet zu haben, hieß es seitens der Polizei. Die Beamten machten sich daraufhin sofort zum Haus des Ehepaares auf, um Nachschau zu halten. Im Schlafzimmer stießen die Männer dann tatsächlich auf die Leiche der 57- Jährigen, die im Bett lag.

Brecheisen vor Ort sichergestellt

Die Verletzungen des Opfers seien durch stumpfe Gewalteinwirkung verursacht worden, erklärte Polizeisprecher Ortwin Lamprecht. Das Brecheisen - und damit die mögliche Tatwaffe - konnte noch im Haus sichergestellt werden. "Es gab zumindest drei Schläge auf den Kopf", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Salzburg, Marcus Neher. Die Verletzungen waren nur an einer Seite des Kopfes.

Der Todeszeitpunkt ließ sich auch nach der Obduktion nicht exakt bestimmen. Die Gerichtsmediziner stellten aber fest, dass die Frau nach Mitternacht gestorben ist. Ob die 57- Jährige im Schlaf überwältigt worden ist, diese Frage blieb offen. Die Polizei geht derzeit von einer Beziehungstat aus. Die Ermittlungen laufen.

18.02.2015, 16:40
AG/red
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