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07.12.2016 - 12:01
Foto: APA/ERWIN SCHERIAU

Lake Festival: Steirer (17) tot in See gefunden

20.08.2015, 16:40
Das Lake Festival im Schwarzl-Freizeitzentrum südlich von Graz wird von einem Todesfall überschattet: Ein 17-jähriger Obersteirer war am Mittwoch mit zwei Begleiterinnen schwimmen gegangen und dabei verschwunden. Am Donnerstagnachmittag wurde der Jugendliche 80 Meter vom Ufer entfernt tot aufgefunden. Ein Badeverbot wurde ausgesprochen. Der Veranstalter spricht vom "schrecklichsten Tag" seines Lebens.

Der aus dem obersteirischen Bezirk Murau stammende Jugendliche war mit drei Bekannten zum Festival gefahren, wo das Quartett in der Nähe des Schwarzlsees sein Zelt aufschlug. Am Mittwoch gegen 14 Uhr - das Wetter war nicht gerade sommerlich - gingen zwei Frauen und der 17- Jährige ins Wasser. Die Steirerinnen schwammen voraus. Als sie sich umdrehten, war der Jugendliche verschwunden.

Sie vermuteten, dass ihr Freund - er galt als schlechter Schwimmer - ans Ufer und dann ins Festgelände gegangen sei. Danach gab es einen Hinweis, wonach sich der Jugendliche im Rot- Kreuz- Zelt aufhalten soll, doch diese Meldung erwies sich als falsch. Daraufhin holten die Frauen die Polizei. Nachts verlief die Suchaktion ergebnislos, am Donnerstagnachmittag war es dann traurige Gewissheit: Der Schüler wurde in neun Metern Tiefe tot aufgefunden.

"Es ist unerträglich"

Für Veranstalter Klaus Leutgeb sei es der "schrecklichste Tag" in seinem Leben. Unter Tränen gab er den Tod des Burschen bekannt und sprach der Familie tiefes Beileid aus. Als Konsequenz sei bis zum Ende des Festivals das Baden im See verboten. Alle 50 bis 100 Meter werden am rund 4,2 Kilometer langen Seeufer Schilder aufgestellt und dazwischen Absperrbänder gespannt, zusätzliche 30 Sicherheitsbedienstete werden rund um die Uhr das Verbot kontrollieren. Aus menschlicher Sicht sei das Festival abzubrechen: "Es ist unerträglich", sagte der Veranstalter, doch aus rechtlicher und praktischer Sicht könne man die Tausenden Besucher nicht heimschicken.

20.08.2015, 16:40
Manfred Niederl, Kronen Zeitung/AG/red
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