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19.09.2017 - 23:30
Foto: APA/DRAGAN TATIC

Kurz traf "sehr emotionalen" Klitschko

01.02.2014, 18:50
Außenminister Sebastian Kurz ist am Samstagnachmittag in München mit dem ukrainischen Oppositionsführer Vitali Klitschko zusammengetroffen. Klitschko habe in dem Gespräch vor einem Bürgerkrieg in seinem Heimatland gewarnt, berichtete Kurz im Anschluss. Der Außenminister forderte die EU zu einer gemeinsamen Position im Ukraine-Konflikt auf.

"Wichtig wäre, gerade in diesem Fall ein einheitliches Vorgehen der EU zusammenzubringen", sagte Kurz. "Die Europäische Union kann etwas tun, wenn sie gemeinsam auftritt." Im Anschluss an das Treffen mit Klitschko nahm der Außenminister an einem informellen Treffen mehrerer EU- Außenminister am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz teil. Zu diesem Gespräch waren auch ukrainische Oppositionsführer geladen.

Klitschko habe vor einem Bürgerkrieg und einer Spaltung seiner Heimat gewarnt, erklärte Kurz. Dies würde dann nicht nur die Ukrainer betreffen, sondern auch für alle Länder in der Nachbarschaft Probleme bedeuten. "Damit hat er leider Gottes vollkommen Recht", so der Außenminister.

Kurz skeptisch zu Sanktionen

Skeptisch äußerte sich Kurz zur Forderung Klitschkos nach Sanktionen für die wegen des blutigen Vorgehens gegen die proeuropäische Protestbewegung kritisierte Regierung. "Öl ins Feuer gießen wäre schlecht", meinte der Minister. Klitschko sei mitten in einem Konflikt und "sehr emotional", aus seiner Sicht zu Recht sage er aber, "dass es mehr Unterstützung aus der EU braucht als nur moralische", so Kurz.

Der Außenminister betonte weiter, dass Klitschko "natürlich ein Gesprächspartner für uns" sei, unabhängig davon, ob er eine Regierungsfunktion bekleide oder nicht. "Er ist ein wichtiger Oppositionsführer, er ist eine eindeutig proeuropäische Kraft."

Klitschko hatte zuvor erklärt, er befürchte eine weitere Gewalteskalation in der Ukraine. "Ich werde Sanktionen fordern. Das ist die einzige Sprache, die die Diktatoren der Ukraine verstehen." Zugleich betonte er, dass die Ukraine ein europäisches Land sei.

01.02.2014, 18:50
AG/red
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