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08.12.2016 - 11:10
Ein heller Blitz, ein lauter Knall - dann stürzte das Gebäude in sich zusammen.
Foto: Jakob Traby / Video: Jakob Traby

Kraftwerk in Voitsberg nun doch noch gesprengt

20.12.2015, 14:43

Die Sprengung des alten Kohlekraftwerks im weststeirischen Voitsberg hat am Sonntag im zweiten Anlauf dann doch noch funktioniert. Auf vier Ebenen wurden über 500 Sprengladungen angebracht, insgesamt rund eine halbe Tonne Sprengstoff. 65 Soldaten waren bei dichtem Nebel im Einsatz. Das ursprünglich 100 Meter hohe Kesselhausgerüst legte sich wie geplant zur Seite, nun soll die mechanische Demontage beginnen. Ein Sprengversuch vor sechs Wochen war schiefgegangen.

Starker Nebel drohte nun auch den zweiten Sprengversuch unmöglich zu machen. Eine Verschiebung wurde zunächst erwogen, weil sich durch die in der Luft enthaltenen Wasserpartikel die Schall- und Druckwelle vor allem im Nahbereich deutlich verstärkt hätte und damit Sicherheitsbedenken einhergegangen wären. Um 14.20 Uhr war es aber doch so weit, dass gesprengt werden konnte. Hunderte Zuschauer wohnten dem Spektakel bei.

"Wir sind sehr erleichtert, dass heute alles reibungslos geklappt hat. Es war die richtige Entscheidung, erneut auf die Sprengexperten des österreichischen Bundesheers zu setzen", sagte Kurt Lackner, Geschäftsführer der Porr Umwelttechnik. Natürlich sei es aber unerfreulich gewesen, dass eine Nachsprengung nötig geworden war.

Panne beim ersten Sprengversuch

Das "standhafte" Kesselhaus hatte sich bisher - wie berichtet - erfolgreich gegen seine Zerstörung gewehrt. Anfang August hatte es bereits eine Panne beim Abbau des 180- Meter- Kamins gegeben, im November scheiterte dann die Sprengung des Bauwerks. Trotz 666 Kilogramm Sprengstoff bröckelten damals nur kleine Teile des Gebäudes ab.

Nunmehr werden nach den Feiertagen die Arbeiten an dem 250.000 Quadratmeter großen Gelände weitergehen. 90 Prozent der Materialien des ehemaligen Kraftwerks will man recyceln. Nach den Abbrucharbeiten soll das Gelände rekultiviert werden, die Flächen sind für Industrie und Gewerbe vorgesehen.

Video: Der erste Sprengversuch ging schief

Video: "Krone"

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AG/red
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