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25.07.2017 - 11:12
Foto: Natalie Christof

Keksdose löst Terroralarm auf Flughafen aus

19.12.2013, 17:00
Helle Aufregung hat am Mittwochvormittag auf dem Frankfurter Flughafen geherrscht: Durch eine klingende, leuchtende Keksdose, die eine Grazer Pensionistin von ihrer Tochter in London zum 68. Geburtstag geschenkt bekommen hatte, war Terroralarm ausgelöst worden. Die Frau wurde verhört, das Areal wurde hermetisch abgeriegelt.

"Für meine Tochter und mich waren es vier tolle Tage in London", sagt Christine F. (Bild), die nun um eine Erfahrung reicher ist: "Die Engländer sind genau - mehr als gründlich hingegen sind aber die Deutschen."

Christine F. weiß das deshalb so genau, weil sie mit einer leuchtenden, spielenden Keksdose - die sie von ihrer Tochter geschenkt bekommen und am Flughafen London- Heathrow problemlos eingecheckt hatte - zurück nach Österreich reisen wollte. Bei einem Zwischenstopp am deutschen Flughafen Frankfurt wurde es nämlich plötzlich turbulent: "Am Mittwoch sind wir zurück und um halb elf in Frankfurt gelandet. Und dort gab's dann sehr viele Probleme."

Sprengstoffexperten wegen Keksdose alarmiert

Für den Weiterflug nach Graz musste die 68- Jährige erneut ihre türkise Handtasche mit dem klingenden Mitbringsel durchleuchten lassen - und dabei wurde plötzlich Alarm geschlagen: "Die Fluggäste wurden immer weniger, dafür die Polizisten mehr. Feuerwehrleute haben Wände aufgezogen, dann sind Sprengstoffexperten angerückt."

Die Grazerin wurde verhört, ihr Name durch den Computer gejagt. "Naja - auf dem Röntgenschirm schaut die Dose mit ihrem Akku drunter, den Drähten und den Keksen darauf verdächtig aus", räumt die Grazerin ein: "Ich hätte sie vielleicht gleich vorzeigen müssen."

"Den Inhalt hätten die Einsatzkräfte ruhig essen können"

Mutter und Tochter durften den Flughafen schließlich doch verlassen und kamen mit Verspätung in Graz an - auch die Keksdose durfte mitfliegen. Christine F. nimmt die Aktion mit Humor: "Den Inhalt hätten die Einsatzkräfte ruhig essen können."

19.12.2013, 17:00
Manfred Niederl, Kronen Zeitung/red
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