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10.12.2016 - 23:45
Foto: Pressestelle BFK Mödling, APA/FEUERWEHR GAMING, APA/BFKDO LF

Katastrophenalarm wegen Starkregens im Landesosten

16.05.2014, 18:15
Auch am Freitag haben Unwetter und starke Regenfälle insbesondere im Osten Österreichs Hunderte Hilfseinsätze nach sich gezogen. Im Laufe des Tages musste in mehreren Bezirken in Niederösterreich Katastrophenalarm ausgelöst werden, da die Wassermassen kaum zu bändigen waren. Mehrere Menschen wurden in Sicherheit gebracht.

krone.at berichtete live, hier die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • 18.14 Uhr, NÖ: Der Starkregen im Raum Wiener Neustadt hat nachgelassen. Die Feuerwehr ist zuversichtlich, dass der Scheitelpunkt bereits erreicht ist.
  • 17.55 Uhr, NÖ: Das Militärkommando Niederösterreich entsendet 36 Pioniere in den Bezirk Lilienfeld, um die Bevölkerung in Schrambach vor den Wassermassen zu schützen. Insgesamt stehen 950 Soldaten bereit.
  • 17.49 Uhr: Der Krisenstab des Innenministeriums vermeldet einen generellen Rückgang bei den Niederschlagsmengen und Windspitzen.
  • 17.01 Uhr, NÖ: Zahlreiche Bundes- , Landes- und Gemeindestraßen in Niederösterreich sind gesperrt. "Es wird nicht besser", heißt es aus der ÖAMTC- Informationszentrale. Besonders betroffen sind die Bezirke Amstetten, Scheibbs, Melk, Lilienfeld und Neunkirchen, also der Westen und Süden des Bundeslandes.
  • 16.50 Uhr, OÖ: In Oberösterreich haben die starken Regenfälle zu lokalen Überflutungen und kleineren Muren geführt. Großflächige Überschwemmungen sind ausgeblieben. Am stärksten betroffen waren der Raum Steyr und der Süden des Bundeslandes.
  • 16.10 Uhr, Stmk: Die Situation hat sich entschärft, zumindest was den Sturm betrifft. Probleme mit Hochwasser und Murenabgängen gibt es aber noch in der Obersteiermark. Betroffen sind die Ortschaften Weichselboden, Halltal, Walstern und Rasing im Bezirk Bruck- Mürzzuschlag.
  • 16.02 Uhr, NÖ: In den Bezirken Mödling und Baden kommt es zu zahlreichen Unwettereinsätzen. Speziell in den Ortschaften Achau, wo bereits erste Straßen gesperrt und Sandsäcke gefüllt wurden, sowie in Münchendorf spitzt sich die Lage zu: Triesting und Schwechat führen Hochwasser, die Flusspegel sind leicht steigend.
  • 15.24 Uhr, NÖ: Wegen Hochwassers entlang der Flüsse Traisen und Pielach herrscht nun auch in diesem Gebiet Katastrophenalarm. Am Nachmittag stehen 45 Feuerwehren mit 80 Fahrzeugen und rund 514 Kräften im Einsatz.
  • 14.57 Uhr, NÖ und Bgld: Das Bundesheer bereitet sich aufgrund der anhaltend starken Regenfälle auf Assistenzeinsätze vor. Insgesamt stehen 1.100 Soldaten und fünf Hubschrauber zur Verfügung. Auf Anforderung der Landeswarnzentralen Niederösterreich und Burgenland erkunden Bundesheer- Experten mögliche Dammverstärkungen im Raum Lilienfeld und in Oberpullendorf.
  • 13.59 Uhr, NÖ: In zwei niederösterreichischen Bezirken (Lilienfeld und St. Pölten) wird Katastrophenalarm ausgelöst. Mehr als 2.250 Feuerwehrleute stehen mittlerweile laut Sprecher Alexander Nittner im Einsatz. Vor allem gibt es zahlreiche überflutete Straßen und Keller. Das Einkaufszentrum in Lilienfeld ist gesperrt, mehrere Firmen haben ihre Produktion gestoppt.
  • 13.20 Uhr: Österreich bietet Serbien Hilfe im Kampf gegen die schweren Überschwemmungen in dem Land an und stellt unter anderem Pumpen mit hoher Kapazität zur Verfügung. Insgesamt haben fünf EU- Länder Serbien und Bosnien- Herzegowina Unterstützung im Kampf gegen die aktuelle Flut angeboten.
  • 13.13 Uhr, NÖ: Die Piesting tritt im Bezirk Wiener Neustadt über die Ufer. Besonders stark betroffen ist Pernitz. Die Gleiskörper der Bahnlinie Gutenstein sind ebenfalls überflutet. "Die Situation hier ist sehr angespannt", berichtet ein Sprecher der Feuerwehr Wiener Neustadt.
  • 12.18 Uhr, NÖ: Besonders stark betroffen vom Regen ist das hintere Pielachtal. "Auf dem normalen Verkehrsweg ist es derzeit nicht mehr erreichbar", sagt Andreas Ganaus, Feuerwehrkommandant von Schwarzenbach an der Pielach. "Das Wasser steigt kontinuierlich an. Kleinere Brücken wurden zum Teil von den Wassermassen weggeschwemmt. Einige Häuser sind von der Außenwelt abgeschnitten", schildert der Kommandant die Lage zu Mittag. Mehr als 3.000 Sandsäcke wurden bereits aufgelegt.
  • 12.08 Uhr, Bgld: Aufgrund des anhaltenden Regens sind viele Flüsse über die Ufer getreten bzw. stehen kurz davor, teilt eine Sprecherin der Landessicherheitszentrale mit. "Bei den meisten Einsätzen handelt es sich um überflutete Keller, also Pumparbeiten. Die Pinka ist bereits über die Ufer getreten, die Wulka ist auch schon am Überlaufen. Sämtliche Ortschaften, durch die der Fluss läuft, sind daher betroffen", schildert die Sprecherin. Seit Donnerstagabend zählte man 135 Feuerwehreinsätze. Verletzt wurde niemand.
  • 11.49 Uhr: Die Unwetter in weiten Teilen Österreichs sind noch nicht ausgestanden, warnt die ZAMG. Besonders an der Nordseite der Alpen, vom Salzkammergut über das Mostviertel bis hin zum Rax- /Schneeberggebiet, werden die Regenfälle laut Prognosen bis Sonntag anhalten. Überschwemmungen und Muren sind zu erwarten. Der Wind wird dafür deutlich schwächer. Die höchsten Windspitzen wurden am Donnerstag mit 169 km/h am Hirschenstein im Burgenland gemessen. Am Schöckl in der Steiermark waren es am Freitag immer noch stattliche 140 km/h.
  • 11.29 Uhr, Wien: Während bereits zahlreiche Veranstaltungen in Wien abgesagt oder verschoben wurden, wird das Stadtfest der ÖVP mit einigen kleinen Einschränkungen wie geplant stattfinden.
  • 11.21 Uhr, Stmk: Die Stromversorgung ist flächendeckend wiederhergestellt. Die meisten Einsätze laufen aktuell im Landesosten und im Südosten von Graz, wobei die häufigsten Alarmierungen Windwurf betreffen. Vereinzelt gibt es Straßensperren, etwa wegen Murenabgängen.
  • 10.48 Uhr, Wien: Die Eröffnung des "Into the City"- Schwerpunktes der Wiener Festwochen am Schwarzenbergplatz wird wegen des Schlechtwetters auf Sonntagnachmittag (14 Uhr) verschoben.
  • 10.31 Uhr, NÖ: "Aufgrund der starken Regenfälle kommt es im niederösterreichischen Bezirk Amstetten zu zahlreichen Überflutungen und Hangrutschungen", teilt Philipp Gutlederer vom Bezirksfeuerwehrkommando mit. "Es hat einige kleinere Murenabgänge gegeben. Teilweise sind Straßen gesperrt", so Gutlederer. Besonders stark betroffen ist das Ybbstal. In St. Georgen am Reith stehen einige Häuser im Wasser. In Ybbsitz wurden zwei kranke Personen aus einem Gebäude evakuiert. Eine Zufahrt zum Haus war aufgrund der Wassermassen nur mehr mit einem Traktor möglich.
  • 10.27 Uhr, OÖ: Oberösterreich scheint relativ glimpflich davonzukommen. Zwar steigen auch im Süden des Bundeslandes die Pegelstände der Flüsse erheblich an, besonders große Hochwasserschäden wurden aber bislang nicht gemeldet.
  • 10.10 Uhr, Stmk: Leichte Entspannung, wenn auch noch keine Entwarnung gibt es in der Steiermark. Im Stromnetz sind fast alle Schäden - zumindest provisorisch - behoben. Etwa 1.000 Haushalte sind aber noch ohne Strom. "Entwarnung können wir noch nicht geben", so Energie- Steiermark- Sprecher Urs Harnik- Lauris. Im Oberland regnet es, Starkregen verschärft in der Ober- und Oststeiermark die Situation erneut.
  • 10.01 Uhr, Wien: Die Unwetter in Wien haben kaum Auswirkungen auf die Arbeit der Feuerwehr. "Wir verzeichnen einen ganz normalen Tag", sagt ein Sprecher. Wetterbedingt mussten die Einsatzkräfte lediglich 15- mal ausrücken.
  • 9.45 Uhr, NÖ: In Niederösterreich kommt es zu Überflutungen, vor allem im südlichen Teil des Bundeslandes. Die Flüsse Triesting, Pielach und Traisen sind bereits über die Ufer getreten. Die nahe gelegene Bundesstraße wurde zum reißenden Fluss. Ein junger Autofahrer wurde dort von den Wassermassen eingeschlossen und musste von der Feuerwehr gerettet werden. Der Einsatzschwerpunkt der rund 2.100 Feuerwehrleute liegt in den Bezirken Lilienfeld, St. Pölten, Neunkirchen, Wiener Neustadt und Scheibbs.
  • 9.27 Uhr, Tirol: Auch in Tirol gibt es Sturmschäden. Am Freitag sind nach Angaben der Tinetz Stromnetz Tirol AG Haushalte in fünf Gemeinden von Stromausfällen betroffen. Der Schwerpunkt liegt in Osttirol. Meldungen über verletzte Personen liegen nicht vor.
  • 8.50 Uhr, OÖ: In Oberösterreich schwappt die Enns in Steyr über die Ufer. Der Ennskai wurde gesperrt.
  • 8.42 Uhr, Stmk: In der Steiermark werden die Hochschwab- Straße (B24) zwischen Weichselboden und Kläfferbrücke sowie die Veitscher Landesstraße (L102) zwischen Veitsch und Turnau, die Gleichenberger Straße (B66) zwischen Bad Gleichenberg und Feldbach und die Eisenauerstraße (L423) zwischen Schäffern und Tanzegg gesperrt.
  • 8.40 Uhr, NÖ: Die Bezirke Lilienfeld und St. Pölten sind in Niederösterreich am heftigsten vom Starkregen betroffen. Teils gingen Muren ab, teils wurden Straßenabschnitte überschwemmt. Die Bezirksalarmzentralen verzeichnet Notrufe im Minutentakt. 15 Feuerwehren mit 220 Mitgliedern sind im Einsatz. In Lehenrotte musste eine Person gerettet werden. Dazu kommen zahlreiche Tierrettungen und Pumparbeiten. Auch Sandsäcke zum Schutz der Keller werden von den Feuerwehren gestapelt. Die Feuerwehren des Bezirkes rüsten sich für ein nicht alltägliches Hochwasser, das beinahe an 1997 (zwei Wochen Katastropheneinsatz) herankommen könnte.
  • 7.14 Uhr, Bgld: In der burgenländischen Ortschaft Sulzriegel (Bezirk Oberwart) stürzt ein Baum auf ein Haus. Verletzt wurde niemand, so ein Feuerwehrsprecher. Allein 68 Einsätze entfielen im Zeitraum von 19 bis 6 Uhr auf die Bezirke Oberpullendorf, Oberwart und Güssing. "Die drei Bezirke waren am stärksten betroffen", so der Sprecher.
  • 7.04 Uhr, Bgld: Im Burgenland wurden Stromleitungen als Folge des Sturmes gekappt, beispielsweise in Mogersdorf im Bezirk Jennersdorf. In der Landessicherheitszentrale gehen erste Meldungen über Wasser in Kellern ein. Feuerwehren rücken zu Pumparbeiten aus.
  • Donnerstag, 22.19 Uhr, Bgld: Verkehrsunfälle beschäftigen die Einsatzkräfte: In Pilgersdorf (Bezirk Oberpullendorf) wird ein Mann schwer und eine weitere Person leicht verletzt. Rettungskräfte bringen beide ins Spital nach Oberwart. Zudem läuft eine Suchaktion läuft nach einem Unfall, der sich zwischen Pinkafeld und Oberschützen ereignet hat. Die Einsatzkräfte wurden wegen eines verunglückten Fahrzeugs verständigt. Als sie zur Hilfeleistung eintreffen, ist der Lenker allerdings verschwunden.

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red/AG
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