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29.06.2017 - 18:10
Foto: APA/EPA/GERT EGGENBERGER, thinkstockphotos.de, krone.at-Grafik

Heta muss Ex- Italien- Tochter vor Pleite retten

23.06.2015, 22:24
Die Hypo-Abbaugesellschaft Heta und der österreichische Staat wollen die frühere italienische Hypo-Tochter HBI mit einer massiven Kapitalspritze vor der Pleite bewahren, um so einen noch größeren Schaden abzuwenden. Das geht aus einer Ad-hoc-Mitteilung der Heta hervor, die am Dienstagabend veröffentlicht wurde.

Die Heta hatte in ihrem Jahresabschluss für 2014 für möglicherweise uneinbringliche Forderungen gegenüber der Hypo- Alpe- Adria- Bank S.p.A., Udine (HBI) bereits Vorsorgen in Höhe von rund 1,2 Milliarden Euro gebildet.

Am Dienstag wurde nun zwischen der Heta, der Republik Österreich und der HBI- Bundesholding AG (HBI- BH) ein "verbindliches Term Sheet über die Finanzierung und die Eigenkapitalausstattung" der HBI abgeschlossen. Das bedeutet im Klartext: Die HBI- Bundesholding und die Heta werden der HBI Geld zuschießen, um eine Insolvenz der Italien- Bank und damit einen noch größeren Ausfall zu verhindern.

Vermutlich dreistelliger Millionenbetrag notwendig

Wie groß die Summe ist, will man vorerst nicht verraten - dem Vernehmen nach soll es sich jeweils um einen dreistelligen Millionenbetrag handeln, der über die HBI- BH und die Heta nach Italien fließen soll. Seit der vorjährigen Aufspaltung der einstigen Hypo Alpe Adria (heute: Heta) ist die Italien- Bank keine Tochter der Heta, sie gehört aber gleichfalls dem österreichischen Staat.

23.06.2015, 22:24
AG/red
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