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27.07.2017 - 06:18
Foto: laumat.at/Matthias Lauber

Haus in Brand: Drei Bewohner vor Feuertod gerettet

11.10.2015, 12:48
Um Leben und Tod ist es am Freitag nach der TV-Übertragung des Fußball-Länderspiels in einem Mehrparteienhaus im oberösterreichischen Bad Schallerbach gegangen: Während die Feuerwehr einen Brand löschte, schliefen im Obergeschoß drei Bewohner. Zwei Nachbarn bemerkten deren Fehlen, worauf die Einsatzkräfte die drei vor dem Feuertod bewahrten.

Ein Bewohner war am Freitagabend nach dem Länderspiel eingeschlafen. So entdeckte er erst 30 Minuten nach Mitternacht den Brand in einem Wintergarten, der an den Wohnblock angebaut ist. Vier Feuerwehren bekämpften die Flammen, da schlug plötzlich Nachbar Gernot Grohe (34) Alarm, dass noch Leute im Haus sein müssten. "Zwei Atemschutztrupps gingen sofort rein. Drinnen war es total verraucht. In einer Wohnung fanden wir ein Paar, das geschlafen und gar nichts mitbekommen hat. Wir haben sie mit der Leiter über den Balkon ins Freie gebracht", so der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Bad Schallerbach, Bruno Roithmeier.

Foto: laumat.at/Matthias Lauber

Doch kurz darauf herrschte wieder Aufregung: "Ein anderer Nachbar meinte, dass noch wer drinnen sein muss. Das Auto stand da, aber der Besitzer fehlte. Wir haben ihn dann in einer anderen Wohnung gefunden und mit einer Fluchthaube über die Stiege gerettet", so der Einsatzleiter. Die Geretteten wurden danach vom Roten Kreuz am Brandort versorgt und betreut. "Durch den starken Rauch war die Situation für die Personen sicher lebensbedrohlich. Gott sei Dank konnten wir helfen", so Roithmeier erleichtert.

Besonders gefährlich war, dass im Schuppen eine Propangasflasche war. "Sie lag leck unter dem Schutt, das Gas strömte schon aus. Wir haben sie rausgeholt und gekühlt", so der Feuerwehrkommandant. Retter Gernot Grohe bescheiden: "Schön, dass alles gut ausgegangen ist." Laut Brandermittlern beträgt der Schaden mehr als 100.000 Euro, Ursache dürfte fahrlässiger Umgang mit Rauchwaren gewesen sein.

11.10.2015, 12:48
Johannes Nöbauer, Kronen Zeitung/red
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