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29.03.2017 - 15:55
Foto: thinkstockphotos.de

Handyverbot an jeder zweiten Wiener Schule

17.02.2014, 17:14
WhatsApp, Twitter, Facebook und viele SMS: Mit den neuen Smartphones piept's und klingelt's in den Schulen immer heftiger - allerdings nicht nur in den Pausen. 340 der 670 Wiener Schulen haben deshalb bereits härtere Handyregeln mit den Elternvereinen vereinbart: Wird der Unterricht gestört, setzt es Verbote.

"Ja, die Zahl jener Schulleitungen, die mit den Eltern der Kinder klare, schriftliche Regeln für die Handynutzung während der Schultage aufstellen, steigt. Mittlerweile hat sicher mehr als die Hälfte der 670 Wiener Schulen eine derartige Handyvereinbarung", bestätigt ein Sprecher der Wiener Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl.

In diesen neuen "Handy- Codices" ist genau geregelt, wann die Schüler ihre Mobiltelefone benutzen dürfen: "Prinzipiell ist es ja eine gute Sache, dass die Kinder bei Änderungen im Stundenplan oder bei Notfällen ihre Eltern anrufen können. Wird aber im Unterricht gestört, dann sind die Pädagogen berechtigt, das Mobiltelefon abzunehmen", so der Sprecher. Wobei auch die Experten im Stadtschulrat wissen: "Ein generelles Verbot zu erlassen wäre sicher nicht vernünftig - wie könnten denn die Lehrer diese Verordnung vollziehen? Müssten sie dann auch jede Schultasche kontrollieren?"

Schüler spielen und reden in Pause deutlich weniger

Immer mehr Wiener Schulen einigen sich mit den Eltern der Kinder aber auch auf ein Handyverbot während der Pausen: So klagen die Pädagogen darüber, dass die Mädchen und Buben deutlich weniger reden und spielen, weil sie in den Pausen nur noch in ihre Smartphones starren, um Facebook- Einträge zu checken oder zu simsen. Im Gymnasium Roseggerstraße im niederösterreichischen Perchtoldsdorf etwa funktioniert schon seit Monaten ein Handyverbot für die Pausen.

Übrigens nutzen laut einer Studie der Donauuniversität Krems bereits 99,5 Prozent der Jugendlichen das Handy für das Senden von SMS und über 32 Prozent auch für das Surfen im Internet.

17.02.2014, 17:14
Richard Schmitt, Kronen Zeitung/red
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