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08.12.2016 - 11:06
Foto: APA/GEORG HOCHMUTH, thinkstockphotos.de, krone.at-Grafik

Häupl: "Regieren gut, aber auch Fehler gemacht"

27.11.2014, 17:00
Wenige Stunden vor dem nicht unspannenden SPÖ-Parteitag sprach auch Wiens Bürgermeister Michael Häupl mit der "Krone" über die Partei und die Große Koalition: "Wir können sicher mehr Österreicher für uns gewinnen, wenn wir sie einladen, gute, große Projekte mit uns mitzumachen." Die Steuerreform ist für ihn bereits "auf Schiene", die Senkung des Eingangssteuersatzes auf 25 Prozent Pflicht.

"Bei der Steuerreform muss im März ein Ergebnis vorliegen. Und eine Reduzierung des Eingangsteuersatzes bei der Lohnsteuer auf maximal 25 Prozent muss gelingen - den Menschen muss einfach mehr im Börsel bleiben", sieht der Wiener Bürgermeister die Große Koalition gefordert: "Wenn die Zusammenarbeit zwischen ÖVP und SPÖ funktioniert, dann ist kein Platz für einen Dritten."

"Die SPÖ als Partei muss offener werden"

Dass die Zahl der Parteimitglieder schrumpfe, sei bedauerlich, aber zu erklären, sagt Häupl: "Die Kirche und die Wirtschaftskammer können da ebensowenig jubeln. Auch nimmt das Interesse an Politik mit zunehmendem Wohlstand ab. Das zeigt aber, dass die SPÖ als Partei offener werden muss. Wir müssen mehr für die Durchlässigkeit der politischen Strukturen tun - und alle einladen, mit uns wichtige Projekte umzusetzen."

Zu den Anträgen im Parteitagsprogramm meint der Wiener Bürgermeister: "Dass die Jungen ein Ende der Großen Koalition fordern, dafür habe ich schon ein gewisses Verständnis. Wir haben so etwas auch gemacht, als wir jung waren."

"Werden die FPÖ in Wien ernster nehmen"

Und für den Wiener Wahlkampf 2015 gibt Häupl bereits heute die Linie vor: "Wir müssen den Bürgern sagen: Ja, wir haben auch Fehler gemacht. Aber wir können eine Stadt regieren. Und zwar sehr gut. Zur FPÖ: Wir werden sie ernster nehmen. Ja, und die SPÖ muss wieder in allen Grätzeln, in allen Wirtshäusern präsent sein. Die FPÖ wird erklären müssen, warum sie als angeblich 'soziale Heimatpartei' alles bekämpft, was den Ärmeren hilft. Und es wird bei denen vermutlich nicht ohne zwei, drei Beschimpfungen gehen."

27.11.2014, 17:00
Richard Schmitt, Kronen Zeitung
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