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04.12.2016 - 17:40
Bürgermeister Michael Häupl, im Hintergrund das Übergangsquartier in Wien-Erdberg
Foto: APA/HELMUT FOHRINGER, Peter Tomschi

Häupl: "Lassen uns nicht ausnutzen"

01.12.2014, 16:45
"Menschen in Not können immer auf unsere Hilfe zählen. Ausnutzen lassen wir uns aber nicht", mahnt Bürgermeister Michael Häupl das Innenministerium, rechtzeitig eine neue, bessere Lösung für die Unterbringung der Kriegsflüchtlinge zu finden. Ende Jänner werden die zwei Quartiere in Wien (alte WU und die ehemalige Zollwache im 3. Bezirk) jedenfalls aufgelöst.

In 60 Tagen werde jedenfalls die Schließung der beiden Flüchtlingsquartiere stattfinden, kündigt Häupl im "Krone"- Gespräch an: "Sollte bis dahin keine bessere Lösung vom Innenministerium auf dem Tisch liegen, wäre das ein erheblicher Vertrauensbruch." Der Bürgermeister lässt Kritik an anderen Bundesländern durchblicken: "Erfüllten alle Bundesländer ihre Quoten, hätten wir genug Platz für 2.200 Flüchtlinge." Und Häupl rät Innenministerin Johanna Mikl- Leitner: "Sie könnte jederzeit mit ihrem gesetzlich verankerten Durchgriffsrecht für eine gerechte Aufteilung sorgen."

Zu den in der Stadt kursierenden Gerüchten über eine Vorverlegung der Wien- Wahl meint Häupl: "Der Ton in der Koalition wird etwas ruppiger, jeder schaut schon auf den Wahltermin. Aber die Anrufe von Bürgern, die sich etwa aufgrund des Wahlrechts Sorgen machen, halten sich sehr in Grenzen." Fazit: "Noch gilt der Wahltermin im Oktober 2015." Aber wer weiß wie lange ...

Asylwerber mit Geschenken in Klosterneuburg empfangen

Unterdessen begann am Montag der Bezug der Magdeburgkaserne in Klosterneuburg. Die zum Verkauf stehende Kaserne wird in den kommenden sechs Monaten eine vorübergehende Unterkunft für rund 150 Asylwerber aus Syrien, Afghanistan und dem Irak.

Die Neuankömmlinge wurden herzlich aufgenommen. Mit bestem Beispiel voran gehen die Schüler der 4b- Klasse aus der Privatvolksschule Kritzendorf. Die Volksschüler haben sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. "Wir haben für Spielsachen für die Asyl- Kinder gesammelt’", so Schuldirektorin Sabine Poitschek.

01.12.2014, 16:45
Richard Schmitt und Matthias Lassnig, Kronen Zeitung/red
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