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10.12.2016 - 13:24
Nach der Detonation wurde das Einsatz-Areal großräumig abgesperrt.
Foto: APA/ZEITUNGSFOTO.AT

Großeinsatz nach Explosion in Innsbruck

06.09.2014, 16:10
Eine heftige Detonation, die weithin zu hören war, hat am Freitag das Raika-Rechenzentrum in Innsbruck erschüttert. Im Keller waren plötzlich die Batterien eines Notstromaggregats explodiert, giftige Dämpfe traten aus. 25 Anrainer mussten evakuiert werden.

Zwei Mitarbeiter, die kurz zuvor im Raum gewesen waren, hatten Glück: Das Inferno brach los, nachdem sie den Raum verlassen hatten. Die beiden Raika- Mitarbeiter waren am Freitag gegen 22 Uhr aufgrund einer Fehlermeldung ins Untergeschoß des Rechenzentrums gegangen, um nach der Ursache des Defekts am Notstromaggregat zu suchen. Nachdem sie den Raum verlassen hatten, kam es zur Explosion, die laut Polizei weithin in der Stadt zu hören war.

Am Gebäude entstanden durch Feuer und Druckwelle schwere Schäden.
Foto: APA/ZEITUNGSFOTO.AT

"Es war dunkel, überall Trümmer, dichter Rauch"

"Die beiden Techniker, die sich zu diesem Zeitpunkt wieder im Obergeschoß befanden, blieben unverletzt", berichtet Günther Schlögl von der Berufsfeuerwehr Innsbruck. Unklar war zunächst, ob weitere Personen betroffen waren. "Wir gingen mit schwerem Atemschutzgerät hinein. Die Orientierung war sehr schwer: Es war dunkel, überall Trümmer, dichter Rauch. Wir konnten das Feuer aber rasch lokalisieren und löschen", so Schlögl.

25 Menschen aus Nachbargebäude evakuiert

Verletzt wurde niemand. Die Gebäudeschäden sind allerdings enorm. Zahlreiche Autos wurden schwer beschädigt. 25 Bewohner eines angrenzenden Gebäudes wurden vorsorglich evakuiert und in einer nahe gelegenen Schule untergebracht. Sie konnten aber gegen Mitternacht wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Insgesamt standen Polizei, Feuerwehr und Rettung mit 160 Kräften im Einsatz. Die Ursache für die Explosion ist noch unklar, ein technischer Defekt wird vermutet. Die Ermittlungen laufen.

06.09.2014, 16:10
Philipp Neuner, Kronen Zeitung
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