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08.12.2016 - 05:37
Die Firmenhalle wurde ein Raub der Flammen.
Foto: Gerhard Schiel

Großbrand in Salzburg zerstört Sägewerk- Halle

14.04.2016, 17:56

Kurz vor 14 Uhr in der großen Halle des Sägewerks Entacher im Großarler Industriegebiet in Salzburg: Ein heftiger Knall schreckt die Mitarbeiter auf. Im nächsten Moment steht die Filteranlage in Flammen. Die Angestellten schlagen Alarm und bringen sich in Sicherheit.

Bei der Feuerwehr in Großarl ist rasch klar, dass man Unterstützung braucht. Und so eilten die Kameraden gemeinsam mit Kollegen aus Hüttschlag, Bischofshofen, St. Johann, Schwarzach und Bad Hofgastein zu Hilfe. Insgesamt waren rund 180 Mann mit 24 Fahrzeugen im Einsatz. "Als wir im Industriegebiet angekommen sind, stand eine der Hallen bereits in Vollbrand", schildert Großarls Feuerwehrkommandant Josef Prommegger.

Mit schwerem Atemschutz gingen die Einsatzkräfte ans Werk.
Foto: Gerhard Schiel

Das größte Problem war anfangs die enorme Rauchentwicklung. Die dunkle Säule, die vom Brandort in die Höhe ragte, war kilometerweit zu sehen. "Wir mussten zuerst die umstehenden Gebäude sichern. Denn direkt an die Sägewerk- Halle sind weitere Firmenbetriebe mit Holzverarbeitung angebaut", so Prommegger.

Ein Arbeiter zeigte von einer angrenzenden Halle auf den Brandherd.
Foto: Gerhard Schiel

"Da ist alles niedergebrannt"

Die Wasserversorgung war durch die nahe Großarler Ache gesichert. Mit schwerem Atemschutz ausgerüstet wurden die umstehenden Gebäude immer wieder massiv mit Wasser bespritzt. Die betroffene Halle selbst war nicht mehr zu retten. "Da ist alles niedergebrannt. Aber zumindest gibt es keine Verletzten", resümiert Bezirksfeuerwehrkommandant Robert Lottermoser. Am Donnerstagnachmittag stand dann auch die Brandursache fest: Ermittlungen ergaben, dass Funkenflug im Blechfilter einer Hobelanlage das Feuer ausgelöst hat

Hilflos mussten die Sägewerksbesitzer Ferdinand und Gregor Entacher junior mit ansehen, wie ihr Lebenswerk zerstört wurde. Trotzdem fassen sie Mut: "Wir bauen das wieder auf."

Georg Entacher Junior war angesichts des Schadens erschüttert.
Foto: Gerhard Schiel

14.04.2016, 17:56
Manuela Kappes, Kronen Zeitung/red/AG
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