Werbung
Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
10.12.2016 - 10:52
So steht es um die Planung der Parkpickerl-Pflicht in Wien.
Foto: "Krone"-Grafik, Peter Tomschi

Gratis- Parken in Wien als Auslaufmodell

29.12.2015, 16:16

Hiobsbotschaft zum Jahreswechsel für Autofahrer: Nach Favoriten, Simmering und Währing überlegt - wie berichtet - auch Döbling, das Parkpickerl einzuführen. Damit setzt der Bezirk auch seine Nachbarn unter Zugzwang: Hietzing überlegt eine "grüne Zone", Liesing und Floridsdorf warten ab. Kritik kommt vom ÖAMTC.

"Bis Frühjahr stehen Beratungen mit Experten an, dann sehen wir weiter", kommentiert Silke Kobald (ÖVP), Bezirkschefin von Hietzing, die Pläne ihrer Kollegen. Ein flächendeckendes Parkpickerl lehnt sie ab. "Eine Alternative wäre eine 'grüne Zone' nach Grazer Vorbild." Also gebührenpflichtige Bereiche entlang der West- Einfahrt und im Bezirkszentrum.

"Können Pendler nicht alleine auffangen"

Abwarten will auch Gerald Bischof in Liesing. "Wir können die Pendler nicht alleine auffangen", so der SPÖ- Bezirksvorsteher. "Aber wenn der 10. und 11. Bezirk das Parkpickerl einführen, werden wir uns etwas überlegen müssen." Bis 2017 sei aber noch genügend Zeit, eine Lösung zu finden. Kaum Auswirkungen für seinen Bezirk befürchtet Georg Papai (SPÖ) in Floridsdorf.

In Döbling laufen die Gespräche währenddessen auf Hochtouren. "Wir brauchen eine eigene Regelung für die Heurigengegend, den Cobenzl und Kahlenberg", bekräftigt Adi Tiller (ÖVP). Die Bewohner stehen seinem Vorpreschen mit gemischten Gefühlen gegenüber. "Das Parkpickerl kommt nur, wenn es Währing einführt", beruhigt Tiller.

Autoclub fordert nun ein gestaffeltes Parkmodell

Kritik an der Ausweitung kommt vom ÖAMTC. "Es kann nicht sein, dass Autofahrer am Stadtrand genauso viel zahlen müssen wie in der City", bemängelt ÖAMTC- Chefjurist Martin Hoffer. " Der Verkehrsclub setzt sich für eine Gebührenstaffelung und Flexibilisierung bei der Höchst- Parkdauer ein.

FPÖ- Klubobmann Dominik Nepp nutzt die Diskussion und fordert die Schaffung von 25.000 neuen Park- and- ride- Plätzen. Außerdem wird er im Gemeinderat einen Antrag auf eine wienweite Volksbefragung für ein kostenloses Parkpickerl einbringen.

Lesen Sie auch:

29.12.2015, 16:16
Isabella Kubicek und Maida Dedagic, Kronen Zeitung
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum