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06.12.2016 - 21:14
Kanzler Werner Faymann mit FSG-Chef Wolfgang Katzian und ÖGB-Präsident Erich Foglar.
Foto: APA/ROBERT JAEGER

Gewerkschafter: "Steuern müssen rasch runter"

30.04.2014, 16:56
Bei seiner Forderung nach einer Steuerreform hat Bundeskanzler Werner Faymann jetzt massive Unterstützung von Gewerkschaftspräsident Erich Foglar und Privatgewerkschafter-Chef Wolfgang Katzian bekommen. "Eine steuerliche Entlastung der Arbeitnehmer muss rasch umgesetzt werden", lautet der Schlachtruf.

"Wir wollen eine Steuerstrukturreform mit dem Ziel, dass die Arbeitnehmer es deutlich spüren und mehr Netto vom Brutto bekommen", sagte Gewerkschaftspräsident Erich Foglar am Mittwoch zur "Krone". Dazu müsse die zuständige Reformkommission möglichst rasch ihre Arbeit aufnehmen, damit die steuerliche Entlastung spätestens ab 2016 in Kraft treten könne.

Foto: APA/ROBERT JAEGER, Krone-Grafik

Foglar drängt auch wegen der sogenannten "kalten Progression" im Bereich der Lohnsteuer auf eine Beschleunigung. "Seit 2009 wurde der Einkommenssteuertarif nicht mehr verändert", so der Gewerkschafter. Dadurch entstand in den Jahren bis 2012 ein inflationsbedingtes Mehraufkommen bei der Lohnsteuer in der Höhe von rund 1,2 Milliarden Euro.

Foglar: "Das kann so sicher nicht weitergehen"

Dazu führt Foglar ein Beispiel an. Einem Arbeiter, der im Jahr 2009 einen Bruttolohn von 1.500 Euro hatte, und im Jahr 2014 einen Bruttobezug von 1.722 Euro, sind von den 222 Euro Lohnerhöhung am Ende nur rund 115 Euro netto mehr geblieben. "Das kann so sicher nicht weitergehen", sagt der Gewerkschaftschef.

Zur Finanzierung der Steuerreform denkt er nicht nur an Vermögenssteuern, sondern auch daran, die Bankenabgabe zur Gänze an den Bund abzuführen, an eine Wertschöpfungsabgabe sowie an eine gründliche Durchforstung der Förderungen für Unternehmen und die Landwirtschaft.

Ähnlich die Argumentation vom Gewerkschaftschef der Privatangestellten, Wolfgang Katzian, der den derzeitigen Zustand als "himmelschreiende Ungerechtigkeit" bezeichnet.

30.04.2014, 16:56
Claus Pándi, Kronen Zeitung
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