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04.12.2016 - 18:24
Foto: OeAV Sektion Österreichischer Gebirgsverein

Fünfjähriger nach Absturz im künstlichen Koma

20.10.2014, 16:39
Trauer um den Kinderarzt Manuel St. und seinen dreijährigen Sohn in Wien: Wie berichtet, stürzte der 36-Jährige mit dem Kleinkind, das er auf dem Rücken trug, und seinem fünfjährigen Sohn auf einem Klettersteig in der Hohen Wand in Niederösterreich 150 Meter in die Tiefe. Der fünfjährige Til wurde lebensgefährlich verletzt - er liegt im künstlichen Koma.

Der kleine Til war nach dem Absturz durch das steile, felszerklüftete Gelände bereits ohne Vitalfunktion. Einem Notarztteam gelang es, den Fünfjährigen wiederzubeleben. Der Bub wurde in das Wiener SMZ- Ost gebracht - er liegt im künstlichen Koma auf der Kinderintensivstation. Für seinen Vater - selbst ein renommierter Kinderarzt an der Uni Wien - und seinen kleinen Bruder Tarwat gab es trotz verzweifelter Reanimationsversuche keine Hilfe mehr.

Am Weg zum Hubertushaus kam es auf dem Klettersteig zu dem tragischen Absturz.
Foto: OeAV Sektion Österreichischer Gebirgsverein (ÖGV)

Die Ehefrau und Mutter (36) war unmittelbar danebengestanden, als ihre drei Liebsten in den Abgrund stürzten. Der Fünfjährige war durch die Absperrung des Springles- Klettersteigs gefallen. Sein Vater wollte seinen älteren Sohn noch zurückziehen und verlor das Gleichgewicht (Bericht siehe Infobox).

Klettersteig für Kinder ab zehn Jahren freigegeben

Der Abstieg vom Hubertushaus ist erst für Kinder ab zehn Jahren freigegeben. Experten warnen: Es gibt immer mehr tödliche Alpinunfälle - allein in Niederösterreich waren es heuer schon zwölf. "Das schöne Wetter treibt viele zu Ausflügen am Wochenende in die Berge. Die meisten Unfälle passieren durch Ausrutschen", so Retter Helmut Frießenbuchler.

20.10.2014, 16:39
Florian Hitz, Kronen Zeitung/red
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