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10.12.2016 - 08:59
Foto: APA/HERBERT P.OCZERET, Andi Schiel

Freundin trauert: "Hande war so ein toller Mensch"

28.01.2015, 16:58
Freunde trauern um Hande Ö. Die Transfrau, so der Fachbegriff, ging der Prostitution nach, wurde vermutlich bei einem Sex-Spiel mit einem Tuch erdrosselt. Dabei hatte das Opfer noch so viele Pläne im Leben: Es wollte zum Beispiel studieren. Die Polizei erhofft sich nun Hinweise auf den Täter unter anderem durch das Facebook-Profil der Asylwerberin.

"Sie war so ein toller Mensch und hat das Leben geliebt", erzählt Kübra A. mit trauriger Stimme im Gespräch mit der "Krone": "Aber Hande war auch schon müde vom ewigen Kampf um Anerkennung!" Wie berichtet, wurde die Asylwerberin in ihrer Wohnung in Wien- Ottakring tot aufgefunden. Das Opfer war der heimlichen Prostitution nachgegangen, nun macht die Polizei Jagd auf den unbekannten Täter.

Internetaktivitäten werden geprüft

"Es werden derzeit alle Kontakte des Opfers überprüft, sämtliche Spuren in der Wohnung ausgewertet", sagte Polizeisprecher Patrick Maierhofer am Mittwochnachmittag. Das Opfer habe vor seinem Ableben häufig diverse, auch einschlägige Internetforen frequentiert, zudem gibt es einen Facebook- Account. Daher werden nun auch die Internetaktivitäten von Hande Ö. genauer unter die Lupe genommen.

Zusätzlich wurde ein toxikologisches Gutachten erstellt, so der Polizeisprecher. Man gehe auch davon aus, dass Bargeld aus der Wohnung in der Haymerlegasse entwendet wurde. Die Erhebungen laufen aber noch.

Wirbel in Transsexuellen- Szene

Für Wirbel in der Transsexuellen- Szene sorgte, dass das 35- jährige Opfer in den Ermittlungsakten als Mann geführt wird, obwohl es sich als Frau fühlte und auch so lebte. Um die Wogen zu glätten, haben sich die Ermittler darauf geeinigt, Hande, die laut ihrer Freundin schon früh gespürt hatte, dass sie eine Frau war, als "Transgender- Person" zu bezeichnen.

Ihre Freunde wünschen sich, dass man Hande als fröhliche Transfrau in Erinnerung behält - und ihren Mörder bald fasst.

28.01.2015, 16:58
Matthias Lassnig, Kronen Zeitung/red
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