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19.09.2017 - 21:52
Foto: thinkstockphotos.de

"Freunde" wollten Mutter von Drogentotem erpressen

16.07.2017, 12:49

An seiner Drogensucht ging ein junger Mühlviertler zugrunde, er starb nach einem "Goldenen Schuss" in einer Linzer Wohnung. Tage später fanden seine Freunde den Leichnam. Doch anstatt Tränen zu vergießen oder Trauer zu zeigen, wollten sie ihren toten Freund zu Geld machen. Sie verlangten 500 Euro von seiner Mutter, um ihr dafür den Unglücksort zu verraten.

Die jüngste Drogen- Tragödie in Linz ist besonders makaber und erschreckte Kriminalisten: Als Freunde in ihre Wohnung in Urfahr kamen, machten sie eine schreckliche Entdeckung. Ihr Freund lag leblos im Zimmer. Er dürfte schon Tage zuvor an einer Überdosis Drogen gestorben sein.

Foto: APA/HELMUT FOHRINGER (Symbolbild)

Toter schuldete noch Geld

Doch statt zu trauern oder die Polizei zu alarmieren, riefen sie bei der Mutter des Mühlviertlers an. Allerdings nicht, um dieser ihre Anteilnahme auszusprechen. Nein: Sie forderten von der Mutter 500 Euro Bargeld, damit sie erfahre, wo sich ihr toter Sohn befinde. Hintergrund dieser erpresserischen Forderung: Der 19- Jährige schuldete den Freunden noch Geld, das sie eben auf diese Art und Weise bekommen wollten. Doch die Frau zahlte nicht, alarmierte die Polizei. Sie fand die Leiche, die mittlerweile obduziert worden ist: kein Fremdverschulden!

Kronen Zeitung

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