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23.01.2017 - 21:10
Foto: APA/SIEGFRIED ULLRICH

Frau wehrte sich vor Tod heftig gegen Angreifer

15.01.2014, 13:30
Jene 55-jährige Steirerin, die am Dienstag tot im Schlafzimmer ihres Hauses in Frohnleiten bei Graz aufgefunden worden war, ist laut Obduktion erstickt. Die Frau sei "massiv zu Tode gewürgt" worden, heißt es in dem gerichtsmedizinischen Bericht - davor hatte sie sich allerdings heftig gegen ihren Angreifer gewehrt. Der mutmaßliche Täter - der 39 Jahre alte Lebensgefährte - ist nach wie vor in Haft und will sich auch weiterhin an nichts erinnern können.

"Es war eine massive Gewalteinwirkung, nicht nur mit den Händen, sondern offenbar auch mithilfe eines aufgestützten Oberarms", erläuterte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Graz, Hansjörg Bacher, das Ergebnis der gerichtsmedizinischen Untersuchung.

"Es hat einen Kampf gegeben"

Auch steht nun der Todeszeitpunkt fest: So war die Frau zehn bis zwölf Stunden vor ihrem Auffinden, also in der Nacht auf Dienstag, gestorben. Die 55- Jährige wurde nicht im Schlaf erstickt, erklärte Bacher, "es hat einen Kampf gegeben, wie die Spuren zeigten." Ob eine Tatrekonstruktion durchgeführt wird, ist bislang noch nicht entschieden.

Täter nennt weiterhin kein Motiv

Das Motiv für den Mord an seiner Lebensgefährtin nannte der 39- jährige Verdächtige bislang nicht. Er konnte oder wollte sich nach wie vor nicht an die Tat selbst und auch nicht die Zeit danach - bevor er Dienstag früh in Graz auf einer Parkbank aufwachte und sich auf der Polizeiinspektion Schmiedgasse meldete - erinnern.

15.01.2014, 13:30
AG/red
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