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03.12.2016 - 15:38
Foto: thinkstockphotos.de (Symbolbild)

Frau sperrte Lover einen Monat lang in Wohnung ein

21.02.2014, 16:30
Liebe auf den ersten Klick, so läuft das heutzutage. Ein kleiner Flirt auf Facebook, ein paar gepostete Herzerl und schon packte Philip E. seine Sachen in Oberösterreich, reiste nach Krems in Niederösterreich und zog bei "seiner" Jasmin ein. Ein fataler Fehler, wie sich nach zwei Tagen im Liebesnest herausstellte: Der Sex war der 22-Jährigen zu schlecht, daraufhin soll sie den 19-Jährigen einen Monat lang in der Wohnung eingesperrt und verprügelt haben.

Körperverletzung, gefährliche Drohung, permanente Gewaltausübung. Alles keine Kavaliersdelikte, die der jungen Mutter vorgeworfen werden. Die schon einmal verurteilte Verdächtige ist in Haft. Grund für die erneute Festnahme war ihre neue Internet- Liebe, die plötzlich aus der virtuellen in die reale Welt platzte.

Am 20. Jänner stand Philip E. mit Sack und Pack sowie 900 Euro vor ihrer Haustür. Zwei Tage später sollte er seinen Mann stehen - das tat er jedoch nicht ganz zu Jasmins Zufriedenheit. Die Strafe dafür soll prompt gefolgt sein - der 19- Jährige bekam die Fäuste der jungen Frau zu spüren, die Wohnung durfte er nicht mehr verlassen.

Verdächtige versteckte 19- Jährigen im Wäscheschrank

Erst am vergangenen Donnerstag versuchte der junge Mann aus seiner "Gefangenschaft" auszubrechen und hielt sich ein Messer an den Bauch. Die 22- Jährige geriet daraufhin in Panik, wählte den Notruf, legte aber wieder auf.

Als ihr bewusst wurde, dass das die Polizei auf den Plan rufen wird, versteckte sie den 19- Jährigen im Wäscheschrank - dort wurde er wenig später von den Beamten entdeckt. Übersät mit Hämatomen, Kratzern am ganzen Körper, einer geprellten Halswirbelsäule. Der Mann wurde ins Spital gebracht.

Da in den Storypostings keine sinnvolle Diskussion mehr stattgefunden hat und gegen die Netiquette verstoßende Postings überhandgenommen haben, sehen wir uns gezwungen, das Forum bis auf Weiteres zu deaktivieren.

21.02.2014, 16:30
Sandra Ramsauer, Kronen Zeitung/red
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