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06.12.2016 - 09:14
Das Auto stürzte in den reißenden Bach.
Foto: FF Wörth/Niki Faistauer

Feuerwehrmänner retten Jäger aus reißendem Bach

01.09.2014, 07:53
Sein Leben verdankt ein 36-jähriger deutscher Jäger in Salzburg zwei aufmerksamen Feuerwehrmännern und ihren Kameraden: Der Mann war am Samstagabend auf einer Privatstraße von der Fahrbahn abgekommen und mit seinem Wagen in einen Hochwasser führenden Bach gestürzt. Die beiden zufällig vorbeikommenden Feuerwehrmänner bemerkten das Scheinwerferlicht und setzten sofort die Rettungskette in Gang.

Gegen 22 Uhr war der 36- Jährige mit seinem BMW auf dem nicht öffentlich zugänglichen Seidlwinkelgüterweg vom Talschluss kommend in Richtung Rauris- Wörth unterwegs, als er plötzlich auf einem abschüssigen Stück von der Fahrbahn abkam. Der Wagen stürzte 30 Meter die Böschung hinunter in den Hochwasser führenden Seidlwinkelbach.

Die mutigen Retter: B. Pirchner, C. Rainer, H. Mühlthaler, T. Burgschwaiger und K. Schwaiger
Foto: Niki Faistauer

Wenig später kam ein Taxi an der Unglücksstelle vorbei. Zwei im Wagen sitzenden Feuerwehrmännern fielen die Scheinwerfer des Unglückswagens auf. "Wir baten den Chauffeur, anzuhalten. Dann kletterten wir die steile Böschung hinunter, es war überall nass und rutschig. Unten sahen wir dann den Wagen. Der Lenker kletterte gerade heraus", schildert Christian Rainer (25).

"Die Strömung war so stark, wir trauten uns nicht ins Wasser", so Rainer. Sein Kamerad Bernhard Pirchner (21) rief den Löschzug Wörth zu Hilfe. "Der Fahrer stand unter Schock. Ich konnte ihn Gott sei Dank ein bisschen beruhigen", berichtete Rainer.

Jäger mittels Tragekorb geborgen

Schon nach wenigen Minuten trafen Kommandant Herbert Mühlthaler (48) und seine Männer ein. Einer von ihnen, der 39- jährige Kurt Schwaiger, stieg am Seil gesichert in den Hochwasser führenden Bach und arbeitete sich bis zum Auto vor. "Ich kletterte von hinten auf den BMW und sicherte den Mann mit Seilen. Die Kameraden haben dann die Steckleiter und den Tragekorb rübergefahren", sagte Schwaiger.

Gemeinsam mit einem weiteren Helfer hievte er den verletzten Jäger in den Korb. Der Mann bekam zum Schutz auch noch einen Helm. Der Deutsche wurde zuerst ans Ufer und dann über die Böschung bis zur Straße hochgezogen. Die Rettung brachte den Mann ins Krankenhaus nach Zell am See.

"Das hätte für den Fahrer schlimm enden können"

"Wäre das Auto nicht auf den Rädern im Wasser gelandet, hätte es für den Fahrer schlimm enden können", erklärte Kommandant Mühlthaler. Gemeinsam mit der Wasserrettung barg die Feuerwehr in der Nacht auch noch den Wagen.

01.09.2014, 07:53
AG/red
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