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03.12.2016 - 21:41
Foto: Werner Kerschbaummayr

Feuerteufel zündet Keller an - Wohnhaus evakuiert

09.01.2015, 07:28
Stechender Brandgeruch hat eine 57-jährige Mieterin in der Nacht auf Donnerstag in einem Mehrparteienhaus in Gallneukirchen in Oberösterreich geweckt. Ein unbekannter Brandstifter hatte zuvor ein Kellerabteil angezündet, das Stiegenhaus füllte sich rasch mit beißendem Rauch. Die Bewohnerin reagierte geistesgegenwärtig, alarmierte sofort ihre Nachbarn - darunter war auch ein Feuerwehrmann. Die Einsatzkräfte konnten insgesamt 18 Mieter aus dem verrauchten Gebäude retten und die Flammen löschen.

"Mein Sohn ist wach geworden und hat mich geweckt, weil er das blaue Licht von der Feuerwehr gesehen hat. Gleich darauf ist ein Feuerwehrmann bei uns in der Wohnung gestanden und hat gesagt, wir sollen uns anziehen und rausgehen. Es war wie in einem schlechten Film", berichtet Mieterin Elke Rittberger aus Gallneukirchen aufgeregt.

Foto: Werner Kerschbaummayr

"Sie hat geschrien, dass es brennt"

Um 3.25 Uhr war als Erste eine 57- jährige Mieterin wach geworden, die ihren Nachbarn, Hauptbrandinspektor Jona Lehner, weckte. "Ich bin munter geworden, weil die Nachbarin angeläutet hat. Sie hat geschrien, dass es brennt. Ich wollte sofort raus, aber hab' gemerkt, dass das Stiegenhaus schon sehr verraucht war, hab' dann mit der Nachbarin geredet, ob sie schon die Feuerwehr alarmiert hat", erklärt Lehner.

Der Brandinspektor übernahm die Alarmierung seiner Kameraden daraufhin am Weg zum Feuerwehrhaus gleich selbst. "Wenn ein Gebäude so verraucht ist, ist es schon gut, wenn man die Wege kennt. Aber es war auch für mich der erste Kellerbrand", so Lehner.

"Stiegenhäuser waren schon stark verraucht"

Insgesamt waren in den beiden durch Kellergänge miteinander verbundenen Häusern zwölf Wohnungen und 18 Bewohner betroffen. Feuerwehreinsatzleiter und Kommandant Martin Purner: "Bei unserem Eintreffen loderten bereits leichte Flammen aus dem Keller. Die Stiegenhäuser waren schon stark verraucht. Wir haben die Bewohner mit schwerem Atemschutz geborgen."

Nach zwei Stunden durften die Bewohner im Morgengrauen zurück. Laut Kripo war das Kellerabteil angezündet worden, Ermittlungen nach dem Feuerteufel laufen bereits.

09.01.2015, 07:28
Christoph Gantner, Kronen Zeitung/red
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