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10.12.2016 - 16:19
Hier geschah das tragische Unglück.
Foto: Sepp Pail

Familienvater im Dunkeln von Lok erfasst - tot

22.02.2016, 11:08

Bestürzung herrscht nach dem Zugunglück am Semmering in Niederösterreich im Heimatort des Opfers Roland S. Der 34- Jährige hatte sich im Dunkeln zu den Gleisen der Südbahn verirrt und wurde von einer Lok erfasst. Der dreifache Familienvater und Feuerwehrmann hatte keine Chance.

Der gebürtige Burgenländer aus Luising hinterlässt eine Frau und drei Buben, dreieinhalb bis elf Jahre alt. Die Familie war Roland S. - seit zehn Jahren wohnte er im niederösterreichischen Velm bei Himberg - stets das Wichtigste. "Mit Leib und Seele war er bei der Wiener Berufsfeuerwehr", sagen alle, die ihn kannten. Nun nahm der 34- Jährige an einem privat organisierten Betriebsausflug seiner Berufsfeuerwehr am Semmering teil.

Danach setzte er sich mit Kameraden noch zusammen. Die Tragödie nahm ihren Lauf, als S. das Lokal verließ. Es war stockdunkel. Der Floriani verirrte sich, verließ die Straße. Kurz telefonierte er noch mit seiner Frau. Das letzte Lebenszeichen, denn dann stand S. plötzlich vor einem Tunnel knapp neben der Südbahn.

Der Lokführer eines Güterzuges leitete noch eine Notbremsung ein, dennoch kam es zum Unglück. Dem Mann war offenbar das Handy zu Boden gefallen. Als er es aufheben wollte, wurde er vom Zug überrascht, das Trittbrett des Triebwagens erfasste ihn. Für Roland S. kam jede Hilfe zu spät.

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22.02.2016, 11:08
Karl Grammer, Kronen Zeitung
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