Werbung
Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
07.12.2016 - 23:59
Sophie Karmasin
Foto: APA/Georg Hochmuth / Video: APA

Familienbeihilfe: Stufen bleiben, ab Juli plus 4%

31.01.2014, 11:08
Die vier Stufen der Familienbeihilfe bleiben wie sie sind, ab Juli gibt es aber eine Erhöhung um vier Prozent. 2016 und 2018 wird dann um je 1,9 Prozent erhöht, teilte Familienministerin Sophie Karmasin am Freitag mit. Karmasin hofft auf eine künftig jährliche Wertanpassung.

Auf die Erhöhung hatte sich die Regierung bei ihrer ersten Klausur Mitte Jänner geeinigt. Damals hieß es noch, dass auch die derzeit vier Stufen der Familienbeihilfe neu geregelt werden sollen. Diese werden nun aber doch beibehalten. Eine Neuregelung war auch im verworfenen Modell des früheren Ressortchefs Reinhold Mitterlehner aus dem vergangenen Sommer enthalten gewesen, was mit einer Vereinfachung argumentiert wurde. Aus Karmasins Sicht ist bei der Familienbeihilfe aber keine Vereinfachung nötig, die prozentuell gleichmäßige Anhebung hält sie für "ausgewogener und gerechter".

"Geschwisterstaffel" wird ebenfalls erhöht

Die "Geschwisterstaffel" für Familien mit mehreren Kindern werde entsprechend der Anhebungen ab Juli ebenfalls erhöht. Der Zuschlag für erheblich behinderte Kinder steigt mit Juli von 138,30 Euro auf 150 Euro. Das "Schulstartgeld" - einmal im Jahr 100 Euro für Sechs- bis 15- Jährige - bleibt wie angekündigt, ebenso der einkommensabhängige Mehrkindzuschlag und der Kinderabsetzbetrag.

Es handle sich um "substanzielle Beträge" für Familien, gab sich Karmasin "ein bisschen stolz". Die Idee hinter der dreistufigen Erhöhung sei ein kontinuierliches System, also der Wunsch, dass die Leistung nach 2018 jährlich an die Inflation angepasst werde. Eine gesetzlich festgeschriebene jährliche Erhöhung wäre ihr eigentlicher Wunsch gewesen, so Karmasin, aber die Vorgabe habe gelautet, 830 Millionen Euro bestmöglich zu investieren. In die Budgetverhandlungen der Regierung sei sie nicht eingebunden gewesen.

Rund 30 Prozent Wertverlust seit dem Jahr 2000

Seit dem Jahr 2000 ist die Familienbeihilfe nicht mehr erhöht worden. Der Wertverlust liegt bei rund 30 Prozent, wird von Familienorganisationen und Opposition regelmäßig beklagt. Karmasin versuchte am Freitag, die Situation nicht ganz so dramatisch darzustellen: Die Familienleistungen insgesamt hätten sich zwischen 2006 und 2012 um 19 Prozent gesteigert, was über der Inflationsrate von 14,2 Prozent in diesem Zeitraum liege.

31.01.2014, 11:08
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum