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03.12.2016 - 07:14
Foto: Lipizzanergestüt Piber/Ines Hubinger

Erstes Fohlen 2016 im Gestüt Piber geboren

19.01.2016, 10:16

Große Freude im Lipizzanergestüt Piber: Am Samstag um 23.10 Uhr erblickte das erste Fohlen des Jahres 2016 das Licht der Welt. Die kleine Stute kam einige Tage früher als errechnet auf die Welt, die Geburt verlief aber völlig problemlos. Fohlen und Mutter sind wohlauf, ein Name für das Pferdekind wird noch gesucht, wie die Spanische Hofreitschule und das Gestüt Piber mitteilten.

"Wir sind sehr stolz und freuen uns, dass die Kleine kerngesund ist, genauso wie ihre Mutter Rimava", erzählt Obergestütsmeister Harald Neukam. Einen Namen hat das Stutfohlen noch nicht - diesen erhält es erst nach etwa sechs Monaten, wenn es von der Mutter getrennt wird. Es wird ein traditioneller Name aus der Stutenfamilie Rava, aus der sie stammt, vergeben werden.

Foto: Lipizzanergestüt Piber/Ines Hubinger

Die kleine Stute ist bereits das fünfte Fohlen der zehnjährigen Stute Rimava, Vater des Fohlens ist der 22- jährige Neapolitano Allegra, ein aktiver Schulhengst der Spanischen Hofreitschule. Bei der Geburt sind Lipizzaner meist schwarz, seltener auch grau oder braun. Sie bekommen erst mit etwa vier bis zehn Jahren die typisch weiße Farbe. Die kleine Stute können Besucher ab sofort bei den täglichen Rundgängen in Piber bewundern.

Foto: Lipizzanergestüt Piber/Ines Hubinger

Prominente Paten für die ersten Fohlen 2016

Die ersten herzlichen Glückwünsche kommen von Elisabeth Gürtler und Erwin Klissenbauer, den Geschäftsführern der Spanischen Hofreitschule und des Lipizzanergestüts Piber: "Wir freuen uns sehr über unseren ersten Nachwuchs des Jahres, den wir so bald als möglich das erste Mal besuchen kommen." Gespannt ist man besonders auf das erste Hengstfohlen - denn heuer bekommen sowohl das erste Stutfohlen als auch das erste Hengstfohlen des Jahres erstmals einen beliebten und bekannten Paten.

Foto: Lipizzanergestüt Piber/Ines Hubinger

Der Lipizzaner ist die älteste Kulturpferderasse Europas. Im Lipizzanergestüt Piber ist das jahrhundertealte Wissen vorhanden, um die Pferde für jene Leistungen zu züchten, die sie besonders durch die Spanische Hofreitschule weltberühmt gemacht haben. Ab dem ersten Lebensjahr verbringen die Pferde die Sommermonate auf den Almen in 1500 Metern Seehöhe - die Stuten auf der Prentlalm und die Hengste auf der Stubalm. Durch die teils steilen und steinigen Hänge der Almen erlangen sie bis etwa zum dritten Lebensjahr die notwendige Trittsicherheit, Ausdauer und Abhärtung. Die besten Hengste aus Piber präsentieren dann nach etwa sechsjähriger Ausbildung die Lektionen der Hohen Schule in der Spanischen Hofreitschule.

Foto: Spanische Hofreitschule

Video: So wachsen die Lipizzaner in Piber auf

Video: YouTube.com/SCOOP & SPOON

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19.01.2016, 10:16
mbr, krone.at
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