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09.12.2016 - 04:11
Foto: APA/GEORG HOCHMUTH / Video: APA

Elefantenrunde: "Alle sind gegen den Strache"

05.10.2015, 22:42
Es wurde das erwartete große Duell von Bürgermeister Michael Häupl gegen den FPÖ-Spitzenkandidaten Heinz-Christian Strache: die Elefantenrunde vor der Wien-Wahl 2015. "Alle sind gegen den Strache", polterte der Freiheitliche schon früh. Wie eine Blitzumfrage von OGM während der Sendung zeigte, wirkte sich das aber durchaus positiv für ihn aus: 35 Prozent kürten ihn zum Sieger der Diskussion, knapp vor Häupl (33 Prozent). Im Endergebnis lag dann aber der Bürgermeister mit 31 Prozent Zustimmung wieder knapp vor seinem blauen Herausforderer (29 Prozent). Insgesamt wurden die Themen Flüchtlinge, Arbeit und Verkehr in der 90-minütigen Diskussion abgehandelt.

Es war die letzte Chance, um Wähler zu mobilisieren. Vor der Diskussion gab es noch rund 100.000 Unentschlossene, die zum Zünglein an der Waage werden können. Bereits in den vergangenen Wochen hatte sich der Wahlkampf zum Duell um Platz eins, zur Schlacht um Wien hochstilisiert: Häupl von der SPÖ gegen FPÖ- Chef Strache. Und auch die von ORF und Puls 4 produzierte Diskussion wurde sehr schnell auf dieses Duo reduziert.

Hier sehen Sie zwei Kurzvideos von Puls 4:

Video: Puls 4

Video: Puls 4

Die Wahlkonfrontation im krone.at- Live- Überblick:

  • 22.40 Uhr: OGM veröffentlicht das Endergebnis der Blitzumfrage zur Elefantenrunde, Häupl konnte dabei Strache noch überholen.

  • 21.48 Uhr: Damit endet die TV- Diskussion zur Wien- Wahl 2015. Welche Auswirkungen diese auf den Urnengang haben wird, zeigt sich am kommenden Sonntag.
  • 21.46 Uhr: Er empfinde weder Angst noch Zuneigung für den FPÖ- Chef, kontert Häupl und bittet ein letztes Mal um eine Stimme für die SPÖ.
  • 21.45 Uhr: "Alle haben Angst vor Strache", habe er heute wieder gelernt, erklärt der FPÖ- Chef. Die Freiheitlichen stünden für Veränderung.
  • 21.44 Uhr: "Rot- Grün hat versagt", meint Juraczka.
  • 21.43 Uhr: "Michael Häupl bleibt Bürgermeister. Wer will, dass Wien weltoffen bleibt, der wählt diesmal Grün", wirbt Vassilakou noch einmal für ihre Partei.
  • 21.42 Uhr: "Wir brauchen eine Veränderung in der Stadt", sagt die NEOS- Kandidatin in ihrer Schlussmeldung. Sie wolle aus Wien die "beste Stadt Europas" machen.
  • 21.41 Uhr: "Ich werde Strache nicht zum Bürgermeister machen", so Meinl- Reisinger.
  • 21.40 Uhr: Es gehe um ein "weltoffenes Wien", meint Vassilakou.
  • 21.38 Uhr: "Einer dieser beiden Herren wird Bürgermeister sein", sagt ÖVP- Kandidat Juraczka in Bezug auf Häupl und Strache. Reden werde er nach der Wahl sicher mit allen, aber er sehe keinen Bürgermeister Strache - basierend auf den letzten Umfragen.
  • 21.37 Uhr: "Wählt man die SPÖ und macht sie zur stärksten Kraft, dann wird sich nichts ändern", erklärt Strache nun.
  • 21.33 Uhr: Meinl- Reisinger meint, dass es ein "korruptes Mafia- System bei Werbeausgaben" in Wien gebe. Gerade auch beim Thema Verkehr schlage sich das nieder. "Das ist das Geld der Wiener und Wienerinnen, und die haben ein Recht, zu erfahren, wie korrupt das System ist", so die NEOS- Kandidatin weiter.
  • 21.27 Uhr: Strache startet mit einer Attacke auf Moderator Tesarek, der ihn auf die Meinung der FPÖ zur Begegnungszone auf der Mariahilfer Straße angesprochen hat. Der Freiheitliche kritisiert zudem "Spaßdemos auf dem Ring".
  • 21.26 Uhr: Auch Häupl spricht sich für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs aus.
  • 21.24 Uhr: Juraczka kritisiert, dass die Stadtränder nicht wirklich gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden seien.
  • 21.23 Uhr: Vassilakou zeigt sich besonders erfreut über die verbilligte Öffi- Jahreskarte, auf die sie richtig stolz sei.
  • 21.19 Uhr: Nun folgt das letzte Thema Verkehr.
  • 21.14 Uhr: Das Meinungsforschungsinstitut OGM präsentiert seine Blitzumfrage zur Diskussion. Bisheriger Sieger ist demnach Heinz- Christian Strache mit 35 Prozent Zustimmung. Häupl erhielt bei der Umfrage 33 Prozent Zustimmung. Unter ferner liefen rangieren Juracka und Vassilakou mit nur acht Prozent Zustimmung und Meinl- Reisinger mit sechs Prozent.
  • 21.13 Uhr: Die Sofiensäle während der Diskussion von oben
    Aufnahme aus den Sofiensälen
    Foto: Isabella Kubicek
  • 21.12 Uhr: "Jede Entlastung für Unternehmen ist derzeit wichtig", verteidigt die NEOS- Kandidatin ihre Forderungen.
  • 21.10 Uhr: Meinl- Reisinger spricht nun zum Thema Arbeit in Wien.
  • 21.09 Uhr: "Sie gefährden Arbeitsplätze", beendet Vassilakou ihre lange Attacke gegen Strache. Dabei geht es ihr um einen angeblichen Boykottaufruf der Freiheitlichen für Geschäfte, die für die Flüchtlingshilfe gespendet hatten.
  • 21.07 Uhr: Im Vergleich zu Kärnten oder Niederösterreich stehe Wien sehr gut da, meint die Grüne. Kärnten nützt sie auch wieder zu einem Seitenhieb auf die FPÖ.
  • 21.06 Uhr: "Nehmen Sie Ihre Verantwortung wahr", geht Vassilakou ins Wortgefecht mit dem Freiheitlichen. "Was soll denn dieser Blödsinn?", kontert dieser.
  • 21.03 Uhr: Strache zeigt sich "begeistert von den Rechenkünsten des Bürgermeisters".
  • 21.02 Uhr: Ohne gute Politik in der Stadt hätte es noch viel mehr Arbeitslose in Wien gegeben, meint der SPÖ- Chef.
  • 21.00 Uhr: Die von Juraczka angesprochene Sonntagsöffnung in Tourismusgebieten sei ein Thema der Sozialpartner, erklärt Häupl. Er selbst habe nichts gegen eine Öffnung der Geschäfte auch am Sonntag.
  • 20.59: Die Verlängerung der Transsibirischen Eisenbahn sei ein wichtiger Impuls für den Wiener Arbeitsmarkt, so der ÖVP- Spitzenkandidat.
  • 20.57 Uhr: Juraczka eröffnet die Diskussion zu diesem Thema. Wenn man 20 Prozent der österreichischen Bevölkerung, aber gleichzeitig auch 35 Prozent der Arbeitslosen beheimatet, habe man ein Problem.
  • 20.56 Uhr: Nach dem Themenkomplex Flüchtlingskrise und Integration wird nun Arbeit besprochen.
  • 20.53 Uhr: Meinl- Reisinger wirft der rot- grünen Stadtregierung vor, beim Thema Bildung versagt zu haben. 120 Millionen Euro pro Jahr sollen "aus dem politischen System herausgeschnitten werden" und in die Schulen gesteckt werden, fordert die NEOS- Spitzenkandidatin.
  • 20.50 Uhr: Kindergarten/Schule, Wohnen und Anerkennung von Qualifikationen sind die drei Hauptpunkte der Grünen für eine erfolgreiche Integration.
  • 20.49 Uhr: "Ich finde es unerträglich, dass Sie ständig die Genfer Flüchtlingskonvention vermischen mit Kriegsflüchtlingen", sagt Vassilakou. "Durch Verhetzen von Menschen bringen wir nichts weiter, Herr Strache."
  • 20.48 Uhr: Erstmals wird es zwischen Strache und Häupl wirklich laut...
  • 20.46 Uhr: "Wir müssen die Integration in diesem Land fördern", so der Freiheitliche. Zuletzt sei das nicht passiert, sondern durch Rot- Grün seien "Parallelgesellschaften" gefördert worden.
  • 20.44 Uhr: Nun erklärt Strache seine Rezepte für eine bessere Integration. Zuerst zweifelt er an, dass die Zahl der durchreisenden Flüchtlinge tatsächlich noch so hoch sei. Durch die Politik von Deutschland würden immer mehr in Österreich und in Wien bleiben.
  • 20.41 Uhr: Häupl spricht über seine Rezepte für eine bessere Integration. Deutsch müssten die Menschen jedenfalls sehr rasch lernen, es dürfe "nichts geben, das über dem Gesetz steht". Er wendet sich damit gegen Zwangsverheiratungen oder auch die Scharia (das religiöse Gesetz des Islam, Anm.).
  • 20.39 Uhr: NEOS- Spitzenkandidatin Beate Meinl- Reisinger erzählt von ihren persönlichen Erfahrungen am Wiener Westbahnhof, wo sie "fürchterliche Geschichten" von den geflüchteten Menschen gehört habe.
  • 20.37 Uhr: "Die politischen Ränder zu stärken, bringt uns nicht weiter", wirft ÖVP- Kandidat Juraczka ein. Damit wendet er sich in einem Rundumschlag gegen die Grünen und die FPÖ. "Wir brauchen politische Vernunft und Anstand, das sehe ich bei Ihnen nicht", so Juraczka.
  • 20.35: "Was wir nicht brauchen, ist ein Zaun der Schande", erklärt die Grüne weiter. Zudem bezeichnet sie Ungarns Premier Viktor Orban und Strache als "politische Zwerge".
  • 20.34 Uhr: Man müsse zwischen den durchreisenden und hierbleibenden Flüchtlingen unterscheiden, so Vassilakou.
  • 20.33 Uhr: Von den angekommenen Flüchtlingen hätten nur fünf Prozent in Österreich um Asyl angesucht, so Häupl.
  • 20.32 Uhr: "Herr Strache, sagen Sie nicht, ich sei charakterlos", zeigt sich Häupl empört.
  • 20.29 Uhr: Häupl kontert dem FPÖ- Frontmann. Strache werfe Menschen, die vor dem Tod oder dem Verhungern fliehen, vor, in Wahrheit Wirtschaftsflüchtlinge zu sein.
  • 20.26 Uhr: Strache wirft Häupl vor, dass er die Regierung in der Flüchtlingskrise nicht aufgefordert habe, sich an die Gesetze zu halten (etwa bei den Passkontrollen). Er spricht von Charakterlosigkeit.
  • 20.25 Uhr: "Alle sind gegen den Strache", sind die ersten Worte des Herausforderers von der FPÖ.
  • 20.22 Uhr: ÖVP- Spitzenkandidat Manfred Juraczka pflichtet Vassilakou bei. Er habe noch keine einzige Umfrage gesehen, die einen Bürgermeister Heinz- Christian Strache vorhersagen würde.
  • 20.20 Uhr: Maria Vassilakou betätigt sich als Wahrsagerin. Auch nach dem 11. Oktober wird der Bürgermeister laut der Grünen Michael Häupl heißen. Strache werde dann "sein Nikotinpflaster kleben und nach Ibiza abfliegen".
  • 20.18 Uhr: Die Moderatoren Paul Tesarek (ORF) und Corinna Milborn (Puls 4) begrüßen die Spitzenkandidaten der fünf Parteien.
  • 20.14 Uhr: Bevor die TV- Debatte startet, posieren die Teilnehmer gemeinsam für ein Gruppenfoto.
    Strache (FPÖ), Vassilakou (Grüne), Meinl-Reisinger (NEOS), Häupl (SPÖ), Juraczka (ÖVP)
    Foto: ORF
  • 19.58 Uhr: Ein krone.tv- Video vom Publikum in den Sofiensälen
    Video: krone.tv

  • 19.23 Uhr: Auch Bürgermeister Michael Häupl ist bei den Sofiensälen, wo die Diskussion stattfindet, eingetroffen.
    Video: krone.tv

  • 19.16 Uhr: krone.tv- Video zur Ankunft von FPÖ- Spitzenkandidat Heinz- Christian Strache
    Video: krone.tv

  • 18.48 Uhr: krone.tv ist beim TV- Diskussionsabend für Sie dabei. Hier die Ankunft der Spitzenkandidatin der Grünen, Maria Vassilakou.

    Video: krone.tv


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red/Kronen Zeitung
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