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29.06.2017 - 00:33
Der Linzer Mariendom
Foto: Chris Koller

Einigung: Glocken schlagen nun leiser und seltener

25.02.2015, 07:07
Ein friedliches Ende hat der Streit um die Linzer Domglocken genommen - zumindest vorerst. Ein Anrainer hatte gegen den Glockenschlag bei Nacht geklagt, am Dienstag haben sich die beiden Parteien nun auf eine außergerichtliche Lösung geeinigt. In den nächsten drei Monaten sollen die Glocken bei Nacht weniger und leiser schlagen - dann gibt’s eine Evaluierung.

"Ich glaube, das ist eine Lösung, mit der beide Parteien gut leben können", sind sich die Anwälte Wolfgang Graziani- Weiss (er vertritt die Dompfarre) und Wolfgang List von Glocken- Kläger Wolfgang Lassy nach dem Termin am Dienstag einig. Bekanntlich hatte der Linzer Architekt und Dom- Nachbar die Dompfarre verklagt, damit die Glocken zwischen 22 Uhr und 6 Uhr früh nicht mehr läuten. Sie würden ihm den Schlaf rauben und seine Gesundheit gefährden.

Am Dienstag gingen beide Streitparteien ein Stück aufeinander zu. Vereinbart wurde, dass der Nachschlag der Glocke bei Nacht wegfällt. Wie berichtet, gab's bisher zusätzlich zu den üblichen Stundenschlägen auch noch einen Nachschlag. So wurde etwa um Mitternacht erst einmal für die volle Stunde, dann zwölfmal und dann nochmals zwölfmal geschlagen.

"Schauen, wie sich die Maßnahme auf Schlaf auswirkt"

In den nächsten drei Monaten soll die große Glocke, die den lauten Nachschlag produziert, zwischen 23 Uhr und 5 Uhr einmal schweigen. "Danach schauen wir, wie sich die Maßnahme auf meinen Schlaf ausgewirkt hat", ist auch Kläger Wolfgang Lassy derzeit zufrieden.

Pfarren- Anwalt Graziani- Weiss sieht aber ohnehin ein anderes Thema, das ebenfalls Lassy und die Kirche betrifft, für wichtiger an. Der Architekt hat nämlich auch das Jugendzentrum der Diözese verklagt, weil die jungen Leute direkt hinter seinem Haus so laut Fußballspielen würden. Am Mittwoch findet dazu die Verhandlung vor dem Richter statt. Doch die wollen beide Streitparteien nun eher kurz halten und sich danach ebenfalls außergerichtlich einigen...

25.02.2015, 07:07
Simone Waldl, Kronen Zeitung/red
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