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24.05.2017 - 01:31
Maria E. wurde auf offener Straße mit einer Eisenstange erschlagen.
Foto: APA/HERBERT P. OCZERET, privat

"Der schlimmste Muttertag in unserem Leben"

07.05.2016, 16:55

Während im ganzen Land Familien beisammensitzen und ihre Mütter hochleben lassen, werden sieben Kinder im niederösterreichischen Klosterneuburg mit Tränen um ihre eiskalt ermordete Mutter und Großmutter trauern! Denn Maria E., tragisches Mordopfer vom Wiener Brunnenmarkt, war ihre Mama und Oma.

"Hören Sie mir genau zu! Meine Geschwister und ich wollen nicht groß in die Öffentlichkeit. Keine Interviews, keine Fotos oder seitenlange Storys. Wir wollen nur eines: Dass die Österreicher wissen, dass das Mordopfer, unsere Mutter und Großmutter, eine ganz, ganz liebe Frau war", meldete sich die 38- jährige Tochter von Maria E. am "Krone"- Telefon. Als langjährigem Polizeireporter geht einem selten ein Anruf so tief unter die Haut wie dieses Telefonat mit der leiblichen Tochter des Ottakringer Eisenstangen- Mordopfers.

Die Frau aus Klosterneuburg redete nicht lange herum. Erklärte nur mit gebrochener Stimme: "Schreiben Sie bitte, dass meine Schwester (27), mein Bruder (36) und die vier Enkerln der Ermordeten um eine herzensgute Person trauern. Das jüngste Enkerl ist erst eineinhalb Monate alt und bekommt zum Glück von diesem Horror nichts mit." Ein Lebensschock aber für sieben Hinterbliebene, für die der Tag der Mutterliebe und Freude zum Tag der Trauer geworden ist.

Schwertner: "Mitgefühl gilt den Angehörigen"

Auch Klaus Schwertner, Generalsekretär der Caritas der Erzdiözese Wien, spricht den Angehörigen sein Beileid aus: "Diese Tat macht tief betroffen. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen, der Familie, den Freunden und Bekannten des Opfers. Es ist schwer, in einem solchen Moment die richtigen Worte zu finden. Aber wir dürfen nun weder Wut noch Sprachlosigkeit die Oberhand gewinnen lassen. Nein zu Hass und Gewalt und ein Ja zu gesellschaftlichem Zusammenhalt."

Caritas-Generalsekretär Klaus Schwertner
Foto: Peter Tomschi

Die Caritas hat für die Familie ein Spendenkonto eingerichtet:

ERSTE BANK
IBAN: AT472011189089000000
BIC: GIBAATWWXXX
Kennwort: "Soforthilfe"

07.05.2016, 16:55
Christoph Matzl, Kronen Zeitung
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