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05.12.2016 - 11:36
Foto: Bundesheer

Der Heeres- Aufmarsch an unserer Südgrenze beginnt

18.01.2016, 16:25

Überraschender Start des vom Kanzler in der "Krone" angekündigten erweiterten Grenzeinsatzes des Heeres: Ab Mittwoch unterstützt das Jägerbataillon 25 (eine Luftlandeeinheit) die 435 Soldaten in Spielfeld. "Damit beginnt der Testlauf für das neue Grenzsystem", bestätigt Generalleutnant Karl Schmidseder.

Noch bevor der Ministerwechsel im Verteidigungsressort vollzogen ist, startet das Bundesheer in eine neue, aktivere Rolle: 150 Fallschirmjäger und Militärpolizisten des Jägerbatallions 25, die Luftlandespezialisten des Bundesheeres, werden ab Mittwochfrüh die Polizeieinheiten im Raum Spielfeld unterstützen und auch die grüne Grenze neben dem Grenzzaun absichern.

"Diese Soldaten sind Profis, sie haben die beste Ausbildung und könnten auch ohne Zaun einen Grenzabschnitt sichern", sagen Militärexperten.

Generalleutnant Karl Schmidseder
Foto: Bundesheer

Die Fallschirmjäger unterstützen die bereits jetzt in Spielfeld stationierten 435 Soldaten sowie die Exekutive vor Ort. Dazu Generalleutnant Karl Schmidseder, Leiter der Sektion Einsatz: "Am Mittwoch startet der Testlauf des Grenzsicherungsmanagements. Bis zu 500 Asylwerber werden genau kontrolliert und registriert, ebenso wird das Gepäck durchsucht. Im Februar beginnt der Vollbetrieb, wir könnten dann sogar bis zu 11.000 Flüchtlinge pro Tag kontrollieren." Die Slowenen, die gut mit Österreich kooperieren, werden den Flüchtlingsstrom dann nur noch nach Spielfeld leiten.

An Grenze Sammelräume für Wirtschaftsflüchtlinge

Hinter der Grenzlinie (mit Grenzzaun) in Spielfeld sind auch bewachte Sammelräume eingeplant: Von dort sollen Wirtschaftsflüchtlinge aus Marokko, Tunesien und Algerien in großen Gruppen wieder zurück nach Slowenien gebracht werden. Sollten noch mehr Einheiten in der Steiermark benötigt werden, könnte das Heer zusätzlich Hunderte Soldaten sofort an die Grenze schicken.

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Video aus dem Archiv (28.10.2015): So wurden die Einsatzkräfte in Spielfeld überrannt

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18.01.2016, 16:25
Richard Schmitt, Kronen Zeitung
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