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08.12.2016 - 07:46
Foto: APA/dpa/Julian Stratenschulte, UBIMET

Das Wochenende der 110.000 Blitze!

30.05.2016, 16:25

Regen, Hagel und Blitze beherrschten am vergangenen Wochenende das heimische Himmelszelt. Die Wetterexperten von UBIMET zählten mit ihren Messstationen am Freitag exakt 40.769 Blitze, am Höhepunkt Samstag 55.250 Einschläge und am Sonntag 13.906 - der Blitz- Sommer kommt auf uns zu!

Schauriges Spektakel am Himmel vergangenes Wochenende von Bregenz bis Eisenstadt: Sage und schreibe knapp 110.000 Blitze schlugen in der Erde der Alpenrepublik ein. In Behamberg (NÖ) steckte ein Blitz einen Bauernhof in Brand, in Tirol kam ein Feuerwehrmann beim Unwettereinsatz ums Leben.  Und im süddeutschen Baden- Württemberg sind überdies vier Unwetter- Tote zu beklagen .

Gewitter: "Ein wirklich sicherer Ort ist das Auto"

Die meisten Blitze wurden in Tirol, Salzburg, Oberösterreich und der Steiermark gezählt. Generell gilt, sich bei Donner im Freien sofort nach einem sicheren Unterschlupf umzuschauen, rät Blitzexperte Gerhard Diendorfer. "Also, sobald man es donnern hört, ist man im Freien an keinem Ort mehr zu einhundert Prozent sicher. Ein wirklich sicherer Ort jedoch ist das Auto, aber auch eine Hütte. Wichtig ist es, sich in der Mitte des Unterschlupfs und nicht an einer Wand aufzuhalten", so der Experte.

Doch wie entsteht eigentlich ein Blitz? "Eine Wolke ist elektronisch aufgeladen, nimmt extrem hohe Spannung von mehreren Hundert Millionen Volt auf, dann startet der Vorgang. Der Blitz sucht den Weg zur Erde oder bleibt in der Wolke. Mit einem Überschlag entsteht der elektrische Funke, also der ersichtliche Blitz, der dann einige Kilometer lang sein kann", erklärt Diendorfer.

Steiermark und Kärnten als "Blitzzentren Europas"

Laut Statistik sind die österreichischen Blitzhochburgen übrigens die Steiermark und Kärnten. "Die beiden Regionen sind neben dem italienischen Friaul und Slowenien sogar das Blitzzentrum Europas", weiß der Experte.

Eine Entwarnung bezüglich Unwetterfronten ist mit dem herannahenden Sommer übrigens nicht in Sicht. Bereits im Wonnemonat Mai kletterten die Temperaturen auf über 30 Grad. Am heißesten war es mit exakt 32,5 Grad im Salzburger Freisaal, die meisten Sonnenstunden gab es hingegen im burgenländischen Neusiedl am See mit 248. Doch das Thermometer fiel auch noch einmal in den Bibber- Bereich: Im Tiroler St. Leonhard im Pitztal gab es minus 4,5 Grad.

30.05.2016, 16:25
Matthias Lassnig, Kronen Zeitung/red
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