Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
28.05.2017 - 05:23
Foto: APA/GEORG HOCHMUTH, APA/HELMUT FOHRINGER, thinkstockphotos.de

Das "Krone"- Abc zum Kampf um die Hofburg

24.04.2016, 08:15

Wer wird Österreichs neuer Bundespräsident? Heute fällt die Entscheidung, ob es einer der sechs Kandidaten gleich im ersten Anlauf über die 50- Prozent- Marke schafft (höchst unwahrscheinlich) oder es zu einer Stichwahl am 22. Mai kommt. Die Wahlurnen stehen jedenfalls bereit - nun ist es an den Österreicherinnen und Österreichern, ihrem Favoriten ihre Stimme zu geben. Alles zur wichtigsten Wahl des Jahres finden Sie hier im "Krone"- Wahl- Abc.

Ausweis: Zur Stimmabgabe den Identitätsnachweis - z.B. Reisepass, Personalausweis, Führerschein oder Studentenausweis - nicht vergessen!

Briefwahl: Rund 500.000 Wahlkarten machen diese Wahl besonders spannend. Liegen die Kandidaten sehr knapp beisammen, könnte das endgültige Ergebnis erst am Montag feststehen.

Foto: APA/GEORG HOCHMUTH

Charisma: Alle Hofburg- Anwärter versuchten im Wahlkampf, das gewisse Etwas, eine positive und offensive Ausstrahlung zu vermitteln. Das gelang mal besser, mal schlechter.

Dauer: Die Amtsdauer des österreichischen Bundespräsidenten beträgt sechs Jahre, eine einmalige Wiederwahl ist möglich.

Essen: Beim Bundespräsidenten- Eignungstest auf Puls 4 bekamen die Kandidaten, neben anderen Aufgaben, exotische Menüs vorgesetzt. Einzig Richard Lugner langte kräftig zu.

Flüchtlinge: Das Asyl- Thema dominierte auch den Bundespräsidentschaftswahlkampf. Rudolf Hundstorfer und Andreas Khol verteidigten stets die Regierungslinie, Norbert Hofer forderte eine weitere Verschärfung. Auch Richard Lugner ist für eine harte Linie, Irmgard Griss gegen die Obergrenze und Alexander Van der Bellen versuchte, das Thema so gut wie möglich zu meiden.

Foto: APA/HERBERT P. OCZERET

Geselligkeit: Fällt nicht allen Kandidaten leicht. Dennoch posierten alle bei Veranstaltungen stundenlang für Selfies mit den Fans.

Hochgenuss: Den hatte vor allem Andreas Khol. Ihm war die enorme Freude über den großen Auftritt und die große Bühne in jedem Moment anzumerken.

Information: Die erste Hochrechnung gibt es um 17 Uhr, die ersten Daten für Wien werden um 18.30 Uhr erwartet.

Jubel: Feiern ließen sich die Kandidaten von ihren Fanklubs vor den TV- Auftritten.

Foto: APA/GEORG HOCHMUTH, HANS KLAUS TECHT, HANS PUNZ

Knapp: So könnte das Ergebnis durchaus ausfallen. Laut Umfragen liegen die ersten drei eng beieinander.

Links gegen rechts: Die Wahl könnte zu einer Richtungsentscheidung für Österreich werden.

Mehrheit: Um gleich im ersten Wahlgang zu gewinnen, ist die absolute Mehrheit notwendig - diese wird jedoch kein Kandidat erreichen.

Nichtwähler: Bei der Bundespräsidentenwahl 2010 lag die Wahlbeteiligung bei 53,6 Prozent. Dieses Mal dürften weit weniger Österreicher den Urnen fernbleiben.

Offensive: Angriffslustig bis aggressiv gaben sich die Kandidaten im Wahlkampf. Nur Irmgard Griss ließ Attacken auf die Gegner großteils aus.

Foto: APA/ROLAND SCHLAGER

Parteien: Egal wie schlecht die Umfragen aussahen, die Parteien versprühten bis zuletzt Optimismus für ihre Kandidaten.

Qual der Wahl: Sechs Kandidaten für die Hofburg stehen zur Wahl - so viele wie seit 1951 nicht mehr.

Risse: Die Gräben in der Koalition wurden beim ständigen Hickhack zwischen Rudolf Hundstorfer und Andreas Khol spürbar.

Stichwahl: Die findet vier Wochen nach der ersten Wahl zwischen den beiden stimmenstärksten Kandidaten statt.

Foto: APA/Georg Hochmuth

TV- Debatten: Sie waren ein Quotenhit, die Elefantenrunde auf ORF 2 hatte mehr als eine Million Zuseher.

Unterstützungserklärungen: Um bei der Wahl antreten zu können, mussten die Kandidaten jeweils mindestens 6000 Unterstützungsunterschriften sammeln.

Verdienen: Das monatliche Gehalt des österreichischen Bundespräsidenten beträgt 24.321,60 Euro.

Wahlschluss: Am spätesten schließen die Wahllokale in Wien - und zwar um 17 Uhr.

Foto: APA/ROLAND SCHLAGER

X-te Wiederholung: Im Wahlkampf war von allen Kandidaten immer wieder dasselbe zu hören.

Y-Chromosom: Noch immer dominiert das männliche Chromosom, nur eine einzige Frau tritt für das höchste Amt im Staat an.

Zu viel: war vielen Österreichern dieser Wahlkampf.

24.04.2016, 08:15
Kronen Zeitung/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum