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04.12.2016 - 02:55
Foto: thinkstockphotos.de

Bursch soll Kind (11) in Brand gesetzt haben

19.01.2015, 19:22
Ein elfjähriger Schüler ist am Sonntag in der Stadt Salzburg offenbar Opfer eines Brandanschlages geworden. Eine Joggerin hatte in einem Waldstück bemerkt, dass die Hose des Schülers in Flammen stand. Sie holte Hilfe. Der Bub erlitt Brandverletzungen zweiten Grades. Schilderungen von Zeugen zufolge soll ihn ein Jugendlicher mit dem Inhalt eines Kanisters überschüttet und angezündet haben.

Der Vorfall trug sich gegen 14.30 Uhr in einem Waldstück zwischen Friedhofstraße und Josef- Kainz- Straße im Stadtteil Aigen zug. Der Elfjährige war laut Polizei mit einem gleichaltrigen Freund und seinem 13- jährigen Bruder unterwegs.

Ersten Aussagen der Schüler zufolge trafen sie auf drei unbekannte, männliche Jugendliche, die auffällig schwarz bekleidet waren und schwarze Atemschutzmasken trugen. Das Trio habe einen Kanister und eine Flasche bei sich gehabt, erzählten die Buben. Nach einem verbalen Streit habe einer von den Dreien den Elfjährigen mit dem Inhalt des Kanisters übergossen und ihn angezündet. Danach sollen die Jugendlichen geflüchtet sein.

Bub erlitt Verbrennungen am Oberschenkel

Der Schüler wurde vom Roten Kreuz erstversorgt und danach in das Landeskrankenhaus Salzburg gebracht. Laut einer Sprecherin erlitt er zweitgradige Verbrennungen am Oberschenkel.

Die alarmierte Berufsfeuerwehr konnte den Brand des Kanisters rasch lösen. Die Spurensicherung stellte auch eine Glasflasche sicher, die stark nach Benzin roch. Ein Ergebnis der Spurenauswertung sei noch ausständig, hieß es. Die Ermittlungen zum genauen Tathergang und zu den derzeit unbekannten Tätern laufen noch.

Polizei ermittelt

Ob die Aussagen der Schüler glaubwürdig sind, sei noch Gegenstand der Erhebungen, sagte ein Polizeisprecher. Eine erste Fahndung nach den drei Jugendlichen verlief negativ. Die Schüler sollen in den nächsten Tagen einvernommen werden.

19.01.2015, 19:22
AG/red
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