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03.12.2016 - 13:25
Foto: dpa/Julian Stratenschulte

Burgenländer mit Sex- Video im Internet erpresst

22.05.2015, 10:33
Neuer Fall von Sextortion in Österreich - erwischt hat es diesmal einen 42-jährigen Burgenländer. Er hatte sich laut Polizei von einer Internetbekanntschaft am Donnerstag vor laufender Webcam zu sexuellen Handlungen überreden lassen. Was er nicht ahnte: Die junge Frau zeichnete alles auf und forderte anschließend 5.000 Euro. Als der Mann nicht zahlte, veröffentlichte sie das Video im Internet.

Der 42- Jährige hatte die jungen Frau einer Mitteilung der Polizei vom Freitag zufolge auf einer Internetplattform kennengelernt, mit ihr Freundschaft geschlossen und sich schließlich zu einer Videokonferenz überreden lassen. Vor der Webcam ließ die "Freundin" mit dem Benutzernamen "camel.camel31" dann ihre Hüllen fallen und forderte den Burgenländer dazu auf, es ihr gleichzutun und sich selbst zu befriedigen. Dabei filmte sie laut Polizei den Mann und forderte anschließend 5.000 Euro. Als dieser angab, kein Geld zu haben, stellte die Frau das Video online. Der 42- Jährige erstattete schließlich Anzeige.

Polizei warnt: Sextortion- Fälle häufen sich

Der Fall des Burgenländers ist kein Einzelfall. Die Polizei hatte bereits Anfang März vor einer EU- weiten Zunahme von Sextortion- Fällen im Internet gewarnt. Unbekannte Frauen nehmen dabei über soziale Netzwerke Kontakt zu Männern auf und überreden sie, vor einer Webcam sexuelle Handlungen durchzuführen. Wer mitspielt, bekommt wenig später eine Zahlungsaufforderung und die Drohung, dass die Aufnahmen sonst veröffentlicht werden.

Die Polizei rät, keinerlei Intimitäten im Internet preiszugeben. Hat man das bereits getan und Geldforderungen erhalten, sollte man dennoch keinesfalls zahlen. Es seien Vorfälle bekannt, in denen die Täter trotz Zahlung das Material veröffentlichten. Sollte ein Video online gehen, wird empfohlen, den Link an den Internetombudsmann  zu schicken, der bei der Löschung behilflich sei. Zudem sollte Anzeige bei der Polizei erstattet werden.

22.05.2015, 10:33
AG/red
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