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05.12.2016 - 21:11
Sibel und Yasin Cliddir am Krankenbett bei ihrem Sohn Ersin
Foto: MARKUS TSCHEPP

Bub nach Sturz in Schacht auf Weg der Besserung

28.04.2015, 07:21
Obwohl er noch im Kinderspital in Salzburg ist, kann er schon wieder lachen: Der neunjährige Ersin war am Sonntag in der Alpenstraße durch eine Plexiglaskuppel vier Meter in die Tiefe gestürzt. Mit vereinten Kräften konnte der Bub aber rasch in Sicherheit gebracht werden. Nun mahnt seine Mutter Vorsicht bei derartigen Kuppeln ein.

Ersin grinst schon wieder: "Ist nicht schlimm", meint der tapfere Bub, der sich beim Absturz den linken Arm brach und eine Wunde am Unterschenkel erlitt. Sibel und Yasin Cildir, Ersins Eltern, waren am Sonntag nach einem langen Spaziergang in der Hellbrunner Allee mit dem Neunjährigen bei McDonald's in der Alpenstraße eingekehrt. Dort setzte sich Ersin kurz zum Ausrasten auf eine Plexiglaskuppel. Da kam es dann zum Unglück.

Mutter: "Ich dachte mir das Schlimmste"

Das Glas brach, der Bub stürzte vier Meter auf einen Betonboden ab.  "Er hat geschrien. Ich bin sofort hingelaufen und sah ihn hilflos am Boden liegen. Im ersten Moment dachte ich mir das Schlimmste. Aber er hat dann gleich mit mir gesprochen", schildert Ersins Mutter. Vater Yasin kletterte durch die Luke in den Lagerraum und sprach seinem Sohn gut zu. Dann waren schon die Sanitäter und Höhenretter der Feuerwehr vor Ort, um den Buben zu bergen.

Bub: "Ich konnte mich nirgends mehr festhalten"

Im Kinderspital bekam der Schüler einen Gips. Die Wunde am Bein wurde auch versorgt. "Er hat jetzt eine Schiene am Bein und darf fünf Tage nicht aufstehen. Aber am Mittwoch dürfen wir ihn mit nach Hause nehmen", ist die Mama froh. Ihr Bruder hat sich die Unglücksstelle angesehen. Offenbar sei das Plexiglas unter der Sonnenstrahlung geschmolzen und habe bereits einen Riss gehabt, als sich Ersin darauf setzte. "Mama, ich konnte mich nirgends mehr festhalten", hat er mir erzählt. Die Frau warnt vor den Kuppeln. Dort spielen viele Kinder. Sie wird auch Anzeige erstatten.

28.04.2015, 07:21
Manuela Kappes, Kronen Zeitung/red
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