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19.02.2017 - 23:45
Foto: Maurice Shourot

Bregenz: 65- Jährige erstochen, danach Brand gelegt

06.02.2017, 21:07

Eine 65- jährige Frau ist am Montagnachmittag in Bregenz offenbar Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Einsatzkräfte wurden zu einem Brand in ein Wohnhaus gerufen, bei den Löscharbeiten entdeckten sie die schwer verletzte Frau. Laut Polizei wies sie zahlreiche Stichverletzungen auf. Die 65- Jährige verstarb noch an Ort und Stelle. Wenig später wurde ein Verdächtiger festgenommen, der 34- Jährige gestand laut Polizei kurz darauf die Bluttat.

Kurz nach 17 Uhr wurden die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettung zu einem Brand in einem Wohnhaus in der Arlbergstraße gerufen. Praktisch zeitgleich ging auch ein Notruf in der Landesleitzentrale der Polizei ein. In dem Telefonat wurde mitgeteilt, dass sich in dem Haus eine verletzte Frau befinde. Tatsächlich entdeckten die Einsatzkräfte im genannten Gebäude die 65- Jährige. Sie war schwer verletzt und hatte offensichtlich zahlreiche Stichverletzungen erlitten. Für sie kam jede Hilfe zu spät, Reanimationsversuche blieben erfolglos.

34- Jähriger in der Nähe des Tatorts verhaftet

Etwa eineinhalb Stunden später gelang es der Polizei, in einer Wohnung in der Bregenzer Blumenstraße - nicht allzu weit von der Arlbergstraße entfernt - einen 34- jährigen Tatverdächtigen festzunehmen.

Foto: APA/MAURICE SHOUROT

Opfer dealte mit Drogen

Wie die Exekutive am Dienstagnachmittag bekannt gab, handelte es sich bei der Tat um ein Verbrechen im Suchtgiftmilieu: Der 34- Jährige hatte bereits am Vormittag Suchtmittel bei der Pensionistin erworben, die offenbar seit längerer Zeit in kleinem Rahmen dealte. Als er gegen 17 Uhr unter Kokain- Einfluss erneut Suchtgift bei ihr kaufen wollte, eskalierte die Situation.

Der 34- jährige Österreicher mit Migrationshintergrund gab im Polizeiverhör an, sein Klappmesser gezückt und zugestochen zu haben. Allerdings habe ihn zuvor die Frau attackiert. Weshalb die Wohnung der 65- Jährigen in Brand geraten war, wusste der Mann nicht.

Redaktion
krone.at
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