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06.12.2016 - 18:20
Foto: Screenshot YouTube/GPA-djp Jugend

Braunau: Antifa- Demo und ein "Heil Hitler"- Gruß

20.04.2014, 17:15
Zwar hatte es einige Vorboten in Form von rechten Aufklebern gegeben, der 20. April - der Geburtstag Adolf Hitlers - ist in dessen Heimatstadt Braunau laut Polizei aber beinahe ohne Zwischenfall abgelaufen. Ein Deutscher wurde allerdings vor dem Geburtshaus Hitlers dabei beobachtet, wie er die rechte Hand hob und "Heil Hitler!" rief. Er wurde daraufhin angezeigt. Am Vorabend hatten laut Veranstalter fast 600, nach Angaben der Exekutive an die 350 Personen an der traditionellen antifaschistischen Demo teilgenommen.

Die Veranstaltung des Bündnisses "Braunau gegen rechts", die von 52 - u.a. SPÖ- nahen, gewerkschaftlichen, kirchlichen und grünen - Organisationen unterstützt wird, stand unter dem Titel "Schöner leben ohne Nazis!" und verlief laut Exekutive ohne Zwischenfälle oder rechte Störaktionen.

Höhepunkt war ein Konzert der KZ- Überlebenden Esther Bejarano mit der Kölner Hip- Hop- Gruppe Microphone Mafia. Die 89- Jährige ist eines der letzten noch lebenden Mitglieder des ehemaligen Mädchenorchesters von Auschwitz.

Mahnstein beschmiert, Sticker überklebt

Als Vorboten des Jahrestages waren in der Hitler- Geburtsstadt Braunau Sticker gegen Rechtsextremismus mit Slogans wie "NS- Zone", "Deutschland Multikulti - wir bleiben braun!" oder "Nationale Sozialisten Deutschland" überklebt worden. Zudem wurde der Mahnstein gegen Faschismus und Krieg vor dem Hitler- Geburtshaus mit blauer Farbe beschmiert. Laut dem Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung seien die diesjährigen Aktionen aber im Rahmen der üblichen Vorboten des 20. April geblieben.

Am Sonntag kam es allerdings doch noch zu einem Zwischenfall. So wurde ein 32- jähriger Deutscher vor dem Hitler- Geburtshaus von einem Passanten dabei beobachtet, wie er die rechte Hand hob und "Heil Hitler!" rief. Der Zeuge verständigte daraufhin die Polizei. Der mutmaßliche Täter wurde bei der Staatsanwaltschaft Ried angezeigt.

20.04.2014, 17:15
AG/red
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