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09.12.2016 - 01:53
Vater Jens T., Julian und Sanitäter Markus Bzenetzky (rechts)
Foto: APA/BERUFSRETTUNG WIEN

Blitzgeburt in Wien: Hilfe von Sanitäter via Handy

10.07.2016, 12:17

Blitzgeburt in Wien: Besonders eilig hatte es ein Baby im Bezirk Mariahilf. Die werdenden Eltern hatten keine Chance mehr, ins Spital zu fahren, da die 27- jährige Mutter das Kind innerhalb von wenigen Minuten noch in der Wohnung zur Welt brachte. Der Vater (34) stand der werdenden Mutter zur Seite und erhielt von einem Sanitäter der Wiener Berufsrettung Anweisungen per Telefon.

"Plötzlich ging alles sehr schnell. Ich habe bemerkt, dass für die Fahrt ins Krankenhaus keine Zeit mehr ist", schilderte der 34- Jährige die Geschehnisse, die sich bereits am 19. Juni zugetragen haben. "Wir haben bereits einen Sohn. Dass ich unseren zweiten Buben selbst auf die Welt bringen muss, darauf war ich nicht vorbereitet." Der Jungvater wählte den Notruf 144 und wurde mit Markus Bzenetzky, einem Disponenten in der Wiener Rettungsleitstelle, verbunden.

Vier Minuten "vom Anruf bis zum ersten Schrei"

"Wir sind auf diese Situationen vorbereitet. Das Wichtigste ist, den Anrufer zuerst zu beruhigen", so der erfahrene Sanitäter. Über den Handylautsprecher blieb er die ganze Zeit mit dem Vater in Kontakt. "Ich habe ihm Schritt für Schritt erklärt, was zu tun ist. Das beginnt mit der Vorbereitung von Decken und endet mit dem Abbinden der Nabelschnur."

"Vom Anruf bis zum ersten Schrei von Julian hat es nur vier Minuten gedauert. Aber die Unterstützung und vor allem der psychologische Beistand durch den Sanitäter waren enorm wichtig", sagte Vater Jens. Als die Teams der Berufsrettung drei Minuten später eintrafen, hielt Mama Daniela den kleinen Julian bereits im Arm. Er erblickte am 19. Juni um 22.50 Uhr das Licht der Welt, wog 3580 Gramm und war 53 Zentimetern groß.

Am Samstag besuchte die Familie die Rettungsleitstelle, dabei lernten sich die beiden Geburtshelfer persönlich kennen. Auch Eliah, der große Bruder von Julian, kam auf seine Kosten, er durfte die Rettungsautos ganz genau besichtigen.

10.07.2016, 12:17
AG/red
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