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30.04.2017 - 08:33
Vor der Lugner City in Wien-Fünfhaus wurden drei Jugendliche auf offener Straße niedergeschossen.
Foto: Florian Hitz

Bandenkrieg in Wien: Drei Burschen angeschossen

27.04.2014, 16:53
Blutige Abrechnung einer tschetschenischen Einbrecherbande: Weil es offenbar wegen der Aufteilung der Beute zu Differenzen gekommen war, wurden drei Jugendliche auf offener Straße vor der Lugner City in Wien-Fünfhaus eiskalt niedergeschossen. Nach der Bluttat flüchteten mehrere Männer in Richtung Gürtel.

Zwei der drei Burschen im Alter von 16, 17 und 18 Jahren blieben vor dem Einkaufsmarkt verletzt liegen. Die Wiener Berufsrettung betreute den 17- und den 18- Jährigen an Ort und Stelle, ehe beide in Spitäler gebracht und dort operiert wurden. Der Jüngere hat einen Steckschuss in einem Unterarm erlitten, sein Freund einen Durchschuss des linken Lungenflügels - Lebensgefahr bestand aber nicht.

Etwa eine Stunde nach dem Schusswechsel, der sich gegen 21 Uhr ereignet hatte, tauchte ein weiterer Verletzter auf: Der 16- Jährige war trotz eines Steckschusses im Oberschenkel zunächst nach Hause gegangen. "Als er merkte, dass sein Bein bereits völlig taub wurde, hat er die Rettung gerufen", erklärt Polizeisprecherin Adina Mircioane. Auch dieser Jugendliche wurde im Krankenhaus operiert. Er sei ebenfalls nicht in Lebensgefahr.

Streit unter Bandenmitgliedern

Die Ermittler stellten auf der Busspur vor der Lugner City drei Patronenhülsen sicher. Die Opfer, die aufgrund ihrer Verletzungen bisher nicht näher befragt wurden, konnten oder wollten noch keine genaue Personsbeschreibung des oder der Schützen abgeben. Offenbar, weil sie sich selbst nicht belasten wollten. Laut ersten Erhebungen dürfte sich die Tat nämlich im Milieu einer tschetschenischen Räuberbande abspielen, die Nacht für Nacht die Straßen Wiens unsicher machte.

Die jungen Männer gaben sich am Sonntagnachmittag gegenüber der Polizei eher wortkarg. Bei der Begegnung mit drei Unbekannten habe einer davon plötzlich auf sie geschossen, kam dabei heraus. Man sei sich zufällig über den Weg gelaufen und es habe auch keinen Streit gegeben. Jetzt soll die Auswertung von Aufnahmen aus Überwachungskameras weiterhelfen.

27.04.2014, 16:53
Florian Hitz und Mark Perry, Kronen Zeitung
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