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05.12.2016 - 20:16
Das Auto stürzte rund zehn Meter in die Tiefe und landete im Ilzbach.
Foto: APA/FF SINABELKIRCHEN

Auto stürzt in Ilzbach - 2 Pensionisten ertrunken

12.08.2014, 09:26
Zwei Tote und drei Verletzte sind nach einem dramatischen Verkehrsunfall am Montagabend in Sinabelkirchen in der Steiermark zu beklagen. Ein mit fünf Verwandten besetztes Auto war in den derzeit Hochwasser führenden Ilzbach gestürzt. Drei Pensionisten im Alter von 77, 81 und 83 Jahren konnten gerade noch rechtzeitig aus dem Pkw entkommen. Für eine 80-Jährige sowie einen 89-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Die Pensionisten waren am Abend gegen 21 Uhr auf der Bundesstraße in Richtung Ilz unterwegs. Laut Polizei regnete es zu diesem Zeitpunkt stark, zudem war die Sicht äußerst schlecht. Am Steuer saß der 81 Jahre alte Mann, zudem befanden sich seine 80- jährige Ehefrau, sein 77- jähriger Bruder, seine 83 Jahre alte Schwester sowie der 89 Jahre alte Schwager im Wagen.

Bei der Ortsumfahrung Sinabelkirchen war die Straße aufgrund einer Brückenerneuerung gesperrt - die alte Überführung war bereits zur Gänze abgerissen worden, weshalb die Bundesstraße dort endete. Das bemerkte der Lenker des Wagens jedoch zu spät: Er fuhr mit dem Auto in den Baustellenbereich ein, das Fahrzeug stürzte rund zehn Meter in den Ilzbach und kam auf der Seite zu liegen.

Ehefrau und Schwager im Auto ertrunken

Der 81- Jährige sowie sein 77- jähriger Bruder am Beifahrersitz konnten sich durch das Fenster der Beifahrertür retten. Zwei Ersthelfer brachten auch noch die 89- jährige Schwester des Fahrers aus dem Fond lebend ins Freie. Für die 80- jährige Ehefrau des Lenkers sowie seinen 89- jährigen Schwager gab es jedoch keine Rettung mehr - sie dürften ertrunken sein.

Bei der Vernehmung gab der 81- Jährige an, dass das Absperrgitter der Baustelle am Boden gelegen sei. Er habe zu spät bemerkt, dass die Brücke abgerissen worden war. Daher war der Wagen über die Böschung in den Ilzbach geschlittert. Wie schwer die drei Überlebenden verletzt wurden, ist bislang noch unklar. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

12.08.2014, 09:26
red/AG
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