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10.12.2016 - 12:29
Foto: APA/Helmut Fohringer

AUA- Chef: "Man zahlt für das, was man bestellt"

14.07.2014, 15:30
Die Austrian Airlines will bis 2015 für ihre Kunden ein neues Preismodell einführen. "Man bezahlt künftig für das, was man bestellt", erläutert Vorstand Karsten Benz. Also wer "nur" den billigsten Flug will, zahlt den Basistarif - mehr Sitzfreiheit, Komfort, zusätzliches Gepäck oder Essen kosten dann einen kleinen Aufpreis.

Welche Zusatzleistungen kosten werden, ist noch offen. Aber schon jetzt leisteten sich zum Beispiel 100.000 Gäste (im Vorjahr) ein À- la- carte- Menü um 15 Euro. Auch die Sitzplatzreservierung (zehn Euro bei Kurzstrecken) im Vorhinein oder die Versteigerung von Businessclass- Plätzen komme bereits jetzt gut an, so Benz.

Klassengrenzen sollen verschwinden

Die Grenzen zwischen Businessclass und Economy sollen künftig verschwinden, so die Vision des Vorstands. Die Airlines reagieren damit auf die Konkurrenz der Billigflieger - schließlich will man auch heuer wieder Gewinne einfliegen.

Dazu trägt auch der Ausbau der ertragreicheren Langstrecke viel bei. Die Passagierzahl soll 2014 um 170.000 steigen. Dieser Zuwachs kommt vor allem aus dem USA- Geschäft, da die AUA nach Chicago und New York (Flughafen Newark) zusätzliche Flüge eingeschoben haben, was alleine 130.000 neue Passagiere bringt. Die häufigsten Umsteigziele von US- Amerikanern, die via AUA nach Wien fliegen, sind Tel Aviv und der Balkan.

"Quetsch- Flieger" für Billig- Airlines

Der Spardruck im Fluggeschäft setzt indes die Flugzeugbauer Airbus und Boeing unter Druck: Bei der Luftfahrtschau im englischen Farnborough stellten beide neue Versionen ihrer Mittelstreckenjets vor, mit denen mehr Passagiere auf gleichem Raum befördert werden können - denn nur das hält die Ticketpreise niedrig.

Die modernisierte 737- MAX- 8 etwa soll künftig 200 Menschen - elf mehr als bisher - befördern können. Das Angebot mit fast fünf Zentimetern weniger Sitzabstand richtet sich speziell an Billigfluglinien. Boeings europäischer Rivale Airbus plant für sein Konkurrenzmodell A320 eine Variante mit mehr Ausgängen als bisher, dadurch darf der Jet mehr Fluggäste befördern.

"Stargast" mit Flugverbot

Andere auf der von Airshow mit etwa 1.500 Ausstellern und 200.000 Besuchern gezeigten Neuerungen betreffen sparsamere Triebwerke, die deutlich weniger Kerosin verbrauchen. Ein angekündigter "Star" der Messe fehlte bei der Eröffnung: Der US- Kampfjet F- 35 von Lockheed hat wegen eines Brands bei einem Start in den USA Flugverbot.

14.07.2014, 15:30
Kronen Zeitung/red
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