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03.12.2016 - 00:04
Foto: kingdomtower.com, krone.at-Grafik

Amstettner bauen am höchsten Turm der Welt mit

21.01.2014, 17:54
Schon am Burj Khalifa in Dubai, dem, mit 828 Metern, bisher höchsten Gebäude der Welt, hat die zur niederösterreichischen Umdasch-Gruppe gehörende Doka Group mitgewirkt. Jetzt hat sie auch den Auftrag für den Kingdom Tower in Jeddah in Saudi Arabien bekommen, der mit einer schwindelerregenden Höhe von einem Kilometer 2018 den Burj übertrumpfen soll.

Zum Zeitpunkt der Fertigstellung wäre der Kingdom Tower das höchste Bauwerk der Welt. Den bisherigen Rekordhalter, den Burj Khalifa, wird der neue Wolkenkratzer dann um stolze 173 Meter überragen. Zum Vergleich: Das höchste Haus Österreichs, der kürzlich fertiggestellte DC- Tower 1 in Wien, misst gerade einmal 250 Meter, der nahe gelegene Donauturm "immerhin" 252 Meter.

Schalungstechnik aus Amstetten zentrales Element

Die Schalungstechnik von Doka ist jedenfalls ein zentrales Element, um nun in Jeddah am Roten Meer überhaupt so hoch bauen zu können. Die Amstettner hatten zuletzt bereits mehrere Großaufträge in der Region an Land ziehen können. Das Unternehmen mischt etwa beim neuen Flughafen in Abu Dhabi, bei Bauarbeiten in der Pilgerstätte Mekka oder bei der Errichtung des King Abdullah Stadiums in Saudi Arabien mit, berichtete vor Kurzem die "NÖN".

Die Forschung und Entwicklung der Schalungsprodukte erfolge den Angaben des Unternehmens zufolge ausschließlich in Niederösterreich, hieß es in dem Zeitungsbericht. Bis auf wenige Sonderteile beziehe die Doka- Gulf die Bauteile demnach samt und sonders aus den Fertigungsanlagen in Amstetten. Somit stecke in all diesen Gebäuden auch ein kleines Stück Mostviertel.

Wolkenkratzer kostet mehr als 850 Millionen Euro

Für das neue Wunderwerk in Jeddah werden jedenfalls keine Mühen gescheut. Insgesamt belaufen sich die Baukosten auf mehr als 850 Millionen Euro. Mit dem rund um das Hochhaus geplanten Wohnviertel Kingdom City werden die Gesamtkosten des Mega- Bauprojekts letztlich mit 20 Milliarden Euro zu Buche schlagen.

Der spiralförmige nadelähnliche Wolkenkratzer soll künftig auf 500.000 Quadratmetern Büros, Wohnflächen, ein Luxushotel und eine Aussichtsplattform beherbergen. Rekordverdächtig ist dabei nicht nur die Höhe, sondern auch die Infrastruktur: Vorgesehen sind etwa 59 Aufzüge, fünf davon Doppeldecker, also Aufzüge, die zugleich zwei Stockwerke bedienen, und die mit einer Geschwindigkeit von zehn Meter pro Sekunde fahren. Eine Fahrt vom ersten bis ins oberste Stockwerk würde demnach nur eine Minute und 40 Sekunden dauern.

21.01.2014, 17:54
red/Kronen Zeitung
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