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24.05.2017 - 00:05
Foto: thinkstockphotos.de

Ammoniak im Stall: Bäuerin reanimiert, Kälber tot

25.05.2014, 13:32
Zu einem lebensgefährlichen Arbeitsunfall ist es am Sonntagmorgen in Golling an der Salzach im Salzburger Bezirk Hallein gekommen: Eine 45-jährige Landwirtin wurde vermutlich wegen einer zu hohen Ammoniakkonzentration im Kuhstall ohnmächtig. Ihr Ehemann zog sie ins Freie, reanimierte sie und verständigte die Rettungskräfte. Ein Rettungshubschrauber brachte die Frau ins Krankenhaus.

Die 45- Jährige hatte die Kühe und Kälber im Stall gefüttert, während ihr Mann die Gülle aufarbeitete, die unter dem Stall in einem Schacht abfließt. Bei der Fütterung bemerkte die Frau, dass einige Kühe regungslos am Boden lagen und lief nach draußen, um ihren Mann zu verständigen.

Das Ehepaar vermutete einen Austritt von Ammoniak und habe sofort die Türen des Stalls geöffnet und versucht, das Vieh aus dem Stall zu treiben, beschrieb Polizeisprecher Anton Schentz den Unfallhergang. Vier Kälber verendeten.

Ammoniakvergiftung grundsätzlich lebensgefährlich

Als der Landwirt Übelkeit verspürte, ging er nach draußen. Er wollte einen Wasserschlauch holen, um den Stallboden zu reinigen. Als er den Stall wieder betrat, lag seine Frau regungslos am Boden. "Ob die Frau wegen dem Ammoniak ohnmächtig wurde oder durch einen Tritt von einem Tier, das nach draußen laufen wollte, ist noch nicht geklärt", sagte Schentz.

Vonseiten des Roten Kreuzes Salzburg hieß es, dass eine Ammoniakvergiftung grundsätzlich lebensgefährlich sei. Der Zustand der Frau ist noch unklar.

25.05.2014, 13:32
AG/red
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