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Die Spurensicherung am Tatort in Wien-Liesing
Foto: APA/HERBERT P. OCZERET / Video: "Krone"

Afghane tötet Kontrahent mit Messer und flüchtet

10.03.2015, 17:14
Tödliche Messerattacke in Wien-Liesing: Ein 17-jähriger Jugendlicher soll am Dienstagnachmittag in einem AMS-Schulungszentrum einen 31-jährigen Mann mit einem Küchenmesser niedergestochen haben. Das Opfer brach tödlich verletzt zusammen. Der mutmaßliche Täter ergriff die Flucht, die Tatwaffe - ein Küchenmesser - ließ er zurück.

Die beiden jungen Männer sind laut Polizei afghanische Staatsbürger, die einander schon länger kannten und auch gemeinsam einen Deutschkurs in der Liesinger- Flur- Gasse besuchten. Schon in der Vergangenheit seien die beiden aber immer wieder in Streit geraten.

Mehrmals auf Opfer eingestochen

Am Dienstag trafen sich die beiden gegen 14 Uhr in einer Pause im ersten Stock des Gebäudes und gerieten erneut aneinander, nachdem es bereits während des Unterrichts zu Spannungen gekommen war. "Ein Zeuge wollte noch schlichtend eingreifen", berichtete ein Polizeisprecher. Doch der jüngere Mann zog plötzlich ein Küchenmesser - vermutlich aus Keramik gefertigt - und stach mehrmals auf den Oberkörper seines Opfers ein.

Dann rannte der mutmaßliche Täter davon. Kurz darauf traf ein Notarzt- Team ein. 30 Minuten lang versuchten die Sanitäter, den 31- Jährigen zu reanimieren - ohne Erfolg.

Fahndung nach Täter

Der Beschuldigte konnte bereits identifiziert werden, seine Wohnadresse wurde ebenfalls ausfindig gemacht. Von dem 17- Jährigen fehlt bislang aber jede Spur, die Fahndung läuft.

Der Tatort wurde von Mitarbeitern der Spurensicherung untersucht. Das Messer, das der Flüchtende weggeworfen hatte, wurde sichergestellt. Nach Abschluss der kriminaltechnischen Untersuchung wurde die Leiche abtransportiert.

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10.03.2015, 17:14
AG/red
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