Werbung
Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
05.12.2016 - 20:38
Karin (60) und Robert Weissenböck (62)
Foto: Peter Tomschi

894 Euro Pension im Monat: "Ist das gerecht?"

10.11.2016, 16:50

894 Euro Pension, nach 40 Jahren Arbeit. "Ohne die Hilfe meines Mannes könnte ich kaum überleben", erzählt die Wienerin Karin Weissenböck der "Krone" und rät allen Jungen, in die Vorsorge einzuzahlen. Das Paar sieht für die Zukunft schwarz und fragt: "Ist das gerecht?"

Das Ehepaar versteht die Welt nicht mehr. Immer gearbeitet, am Ende bleibt wenig. Auch die Weissenböcks verfolgen den Streit rund um die Mindestsicherung - wer was bekommen soll, die Flüchtlingsdebatte, woher die Bezieher kommen. Während die Pensionistin ihre Geschichte erzählt.

"Es ist nicht gerecht!", antworten alle Rathausparteien unisono auf die Frage des Ehepaares. Doch darüber hinaus tobt der nächste Streit. "Die eigene Pension steigt nicht dadurch, dass man Mindestsicherungsbeziehern, die nur unter bestimmten Bedingungen die volle Höhe bekommen, etwas wegnimmt. Stattdessen braucht es anständige Löhne, damit die Pension nicht zur Armutsfalle wird", sagt Sozialstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ).

Sonja Wehsely
Foto: APA/HERBERT P. OCZERET, thinkstockphotos.de

So sieht es auch der grüne Klubobmann David Ellensohn. Er sagt, dass seine Mutter vier Kinder großgezogen hat und dafür heute sogar null Euro Pension bekommt. Dem Paar antwortet er: "Sie oder meine Mutter würden nicht mehr bekommen, wenn man anderen etwas wegnimmt. Die derzeitige Diskussion auf dem Rücken der Ärmsten läuft völlig aus dem Ruder. Lassen Sie uns doch darüber diskutieren, ob jemand mit 20 Millionen Euro Vermögen nicht einen fairen Beitrag zum Sozialsystem leisten sollte", lautet sein Ansatz.

"Gerechtigkeit für die Leistungswilligen"

Die Opposition pocht wiederum auf andere Reformen. FPÖ- Chef Dominik Nepp sieht "Wiener zu Menschen zweiter Klasse degradiert, während für Nicht- Österreicher Millionen zur Verfügung stehen". Gernot Blümel (ÖVP) will nur dann die Mindestsicherung auszahlen, wenn zuvor eingezahlt wurde: "Gerechtigkeit für die Leistungswilligen!" Und Beate Meinl- Reisinger (NEOS) sieht das Problem im Pensionssystem, das Frauen benachteilige.

10.11.2016, 16:50
Maida Dedagic, Kronen Zeitung/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum