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20.09.2017 - 03:15
Die Löscharbeiten der Feuerwehr in Gilgenberg
Foto: APA/BFK WAIDHOFEN A. D. THAYA/STEFAN MAYER

700 Feuerwehrleute bei drei Bränden im Einsatz

11.08.2015, 09:01
Knapp 700 Feuerwehrleute sind am Montag und in der Nacht auf Dienstag bei drei Bränden in Niederösterreich im Einsatz gestanden. Sowohl im Bezirk Melk als auch im Bezirk Waidhofen an der Thaya waren stundenlange Nachlöscharbeiten im Gang. Im Waldviertel unterstützte ein Hubschrauber des Innenministeriums die Helfer und flog 16 Mal aus, um Tausende Liter Wasser abzuwerfen.

Das Feuer in Pöttendorf in der Gemeinde Hürm im Bezirk Melk wurde von 19 Feuerwehren mit 300 Mitgliedern bekämpft. 500 Tonnen Stroh waren in einer Lagerhalle in Vollbrand gestanden - hier geht's zum Video .

Die Löscharbeiten dauerten mehr als 24 Stunden. Die Helfer mussten das glühende Stroh mit zwei Baggern zerteilen und auf einem angrenzenden Acker aufbringen, schilderte Feuerwehrsprecher Franz Resperger. 2,2 Millionen Liter Löschwasser wurden eingesetzt, fünf Lkws vor den Flammen gerettet. Nachlöscharbeiten von vier Feuerwehren dauerten Dienstagfrüh noch an.

Helfer von Landwirten unterstützt

Beim Waldbrand in Gilgenberg in der Gemeinde Waldkirchen an der Thaya im Bezirk Waidhofen gab es am Montag gegen 19 Uhr vorläufiges "Brand aus". Fünf Hektar waren in Flammen gestanden, die höchste Alarmstufe war ausgerufen worden. Neben 17 Feuerwehren mit 215 Mann war auch ein Hubschrauber im Einsatz. Bei 16 Flügen wurden jeweils 800 Liter Wasser abgeworfen. Unterstützt wurden die Helfer zudem von Landwirten mit insgesamt 24 Vakuumfässern. Glutnester mussten auch in den Nachtstunden noch abgelöscht werden. Dienstagfrüh standen weiterhin drei Tanklöschfahrzeuge bereit.

Der Einsatz in Gilgenberg war voll im Gang, als ein weiterer Waldbrand gemeldet wurde, teilte das Bezirkskommando Waidhofen mit. Etwa ein Hektar Wald stand an der Bezirksgrenze zwischen Sparbach (Gemeinde Vitis) und Modlisch in der Gemeinde Schwarzenau (Bezirk Zwettl) in Flammen. Der Löscheinsatz von zehn Feuerwehren mit 165 Mann dauerte zwei Stunden. Wie in Gilgenberg unterstützten auch hier Landwirte die Helfer mit Vakuumfässern.

11.08.2015, 09:01
AG/red
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